Farbe, Stimmung, Perspektive
Unter dem Motto "Malerisches Sehlem" können die Gäste des Rad-Erlebnistags am Sonntag, 28. September, Bilder des Malers Helmut Mergen in Sehlem bestaunen. Im Rahmen der 1000-Jahrfeier wurde diese Ausstellung organisiert.
Sehlem. Einen persönlichen Beitrag wollte der Bernkastel-Kueser Maler Helmut Mergen für die 1000-Jahr-Feier von Sehlem leisten. Als gelernter Schriftenmaler und Hobbykünstler zeigt er mehr als vierzig seiner Werke in seinem Heimatort Sehlem am Rad-Erlebnistag Salm.
In den Bildern spürt der Betrachter die Verbundenheit des Künstlers mit dem Dorf und seinem Umfeld. Mit einem besonderen Gespür wählt er seine Motive aus. Inzwischen sind viele seiner Werke historische Dokumente, denn vieles ist in seinen Bildern bewahrt, was es so nicht mehr gibt. Gebäude, die bereits abgerissen sind oder Plätze und Landschaften, die sich im Laufe der Zeit verändert haben.
Helmut Mergen malt meist in Öl, aber auch Aquarelle. Detailgetreue Landschaftsbilder, fotografisch genau, die auch die jahreszeitliche Stimmung widerspiegeln, sind zu sehen. Bereits seit seiner Kindheit malt der gebürtige Sehlemer. Die Künstler Claus Fisch und Hans Wiesbrock beeinflussten den Autodidakten. Auch beruflich lebte er seine Kreativität aus. Als Schildermaler fertigte er in Handarbeit Schilder und Karten. In der Eifel, an der Mosel und im Hunsrück gab es bereits Ausstellungen mit seinen Bildern. Auch in Sehlem war ein Teil seiner Bilder bereits zu sehen. "Helmut Mergen war im vergangenen Jahr oft in Sehlem und hat die malerischen Ecken des Ortes festgehalten, daraus sind sehr schöne neue Bilder geworden", erklärt Hella Ries, Mitglied des Festausschusses 1000 Jahre Sehlem. "Er kennt auch Geschichten zu den einzelnen Werken", so Ries weiter. Interessierte Menschen können einen Teil der Bilder auch käuflich erwerben.
Am Sonntag, 28. September, ist die Ausstellung "Malerisches Sehlem" im Saal Hofer zu sehen. Auf dem Vorplatz zum Saal Hofer bietet sich die Möglichkeit zum gemütlichen Zusammensein.