Ferienland Bernkastel-Kues freut sich auf 2013

Ferienland Bernkastel-Kues freut sich auf 2013

Die guten Zahlen im Tourismus sollen im Ferienland Bernkastel-Kues auch im neuen Jahr Bestand haben. Das war Tenor beim traditionellen Silvesterempfang mit Gästebegrüßung im Festsaal des Weinmuseums. Neben Beiträgen der Gesangsgruppe TonArt lauschten die Gäste den Berichten der Weinhoheiten und des Stadtbürgermeisters. Der gab sich in seiner Ansprache optimistisch.

Bernkastel-Kues. "Wir sollten zu einem fröhlichen Optimismus zurückkehren und dem Jahr 2013 seine ersten 100 Tage als Bewährungsprobe geben, so wie man es bei neuen Amtsträgern macht", so Stadtbürgermeister Wolfgang Port bei seiner Silvesteransprache im Mosel-Weinmuseum.
Dabei stand das "trotz Maja-Unkens überlebte" Jahr 2012 im Mittelpunkt der Veranstaltung. Stadtbürgermeister Wolfgang Port zog Bilanz. Alles sei im Wandel, aber so schlecht stehe es gar nicht um das Land und auch die Ferienregion Bernkastel-Kues. "Wir haben das BKS-Kennzeichen wieder eingeführt. Alleine über 500 neue Schilder gab es in den ersten Wochen und gut 1000 sind noch in der Warteschleife." Klar, gehört auch Port mit zu den bekennenden BKSlern. "Die Sensation des Jahres, so nennen es die Archäologen, ist natürlich der Fund römischer Mauerreste unter der Burg Landshut. Hier wird ein neues Stück Stadtgeschichte geschrieben. Und ich verspreche Ihnen: Wir graben in der Hoffnung auf Gold immer weiter", Port zeigte sich bestens gelaunt. Was angesichts der guten touristischen Auslastung verständlich ist: "Der Trend an Kurzurlauben ist weiter ungebrochen und so ist diese einzigartige Weinregion zu jeder Jahreszeit gut besucht." Nirgendwo in Rheinland-Pfalz sei dabei die Dichte der Vier-Sterne-Plus Hotels so hoch wie im Bereich der Ferienregion Bernkastel-Kues. Auch die Energiewende sei an der Mosel angekommen, nicht ganz unumstritten, wie Port eingestand.
Egal ob es um den Ausbau des Wanderwegnetzes ging, die Erweiterung des Mosel-Rad-Weges oder ob über besondere Campingplätze gesprochen wurde: Die Weinhoheiten der Mosel standen Claus Dürrmann, Tourist-Moderator des Silvesterempfangs, Rede und Antwort und berichteten aus ihrem Weinköniginnen-Dasein. Die Zuhörer erfuhren dabei, dass der Hochmoselübergang wichtig sei, das Schloss Lieser bald eine Wellness-Adresse und dass das Amt der Weinhoheiten jede Menge Spaß bereite. Spaß versprach Port den Gästen auch für 2013. Mit einem Feuerwerk der Events will die Region punkten: "Weltstars kommen zum Mosel-Festival, Operettenfestspiele, Mundart-Abende, zahlreiche Weinstraßen- und Weinfeste, die Sommerbühne, das Mittelalterspektakel, das Weinfest der Mittelmosel und dann zum Schluss steht wieder der sehr beliebte Weihnachtsmarkt an, alles das ist immer eine Reise hierher wert."

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