Fertig mit der Schule – und dann?

Fertig mit der Schule – und dann?

TRABEN-TRARBACH. (red) Kommunikation, Kooperation und Selbstpräsentation standen beim ersten Berufsorientierungscamp der Mont-Royal-Hauptschule Traben-Trarbach im Vordergrund. Alles, was für den optimalen Berufsstart notwendig und nützlich ist, konnten die Schüler in diesem Camp von Experten lernen und mit ihnen trainieren.

Knapp eine Woche dauerte das Berufsorientierungscamp der Hauptschule für die Klassen 9 und 10 in Traben-Trarbach. Dazu konnten der Referent der Jugendberufshilfe des Palais Trier e.V., Thorsten Schmitt, und einige regionale Betriebe - Casa Lina, Elektro Mohr, Dachdeckermeisterbetrieb Lieser, Zimmermann-Graeff & Müller GmbH sowie der Mitarbeiter der Handwerkskammer Trier, Ralf Gessinger, gewonnen werden. Die Leitung und Moderation übernahm Thorsten Schmitt, der von der Schulsozialarbeiterin Yvonne Fries unterstützt wurde. Die Vormittage des Berufsorientierungscamps standen im Zeichen der Verständigung und Zusammenarbeit. Themen wie Formen der Kommunikation, gelungene Kommunikation sowie Kommunikationsprobleme und Kooperation, Teamarbeit, Regeln der Zusammenarbeit - wurden theoretisch bearbeitet und anhand praktischer Übungen und Arbeitseinheiten veranschaulicht und erlernt. Selbstpräsentation und Vorstellungsgespräch waren die Themenbereiche, die nachmittags auf dem Programm standen. Gemeinsam mit den Schülern wurde das richtige "Setzen-Stellen" im Vorstellungsgespräch bearbeitet und praktisch eingeübt. Sich richtig bewerben und vorstellen

Auch die richtige Vorbereitung auf ein solches Gespräch wurde thematisiert. In Rollenspielen konnten die Schüler anschließend selbst ein Vorstellungsgespräch vor der Kleingruppe führen, das im Anschluss im Hinblick auf Mimik, Gestik und Sprache analysiert wurde. Höhepunkt des Camps war der Aktionstag. Dazu kamen die Betriebsvertreter sowie Ralf Gessinger von der HwK Trier in die Jugendherberge und standen den Schülern für Fragen und Informationen zur Verfügung. In Kleingruppen konnten sich die Schüler über das jeweilige Arbeitsfeld, die Erwartungen und Anforderungen an den Auszubildenden sowie über mögliche Ausbildungsstellen in der Region informieren. Darüber hinaus war es den Schülern möglich, ihre mitgebrachten Bewerbungsmappen sowie ihr äußeres Erscheinungsbild von Experten bewerten zu lassen. Denn die Aufgabe an die Schüler für diesen Morgen lautete: Kleidet euch so, wie ihr euch zu einem Vorstellungsgespräch kleiden würdet. Nachmittags wurden die neu gewonnen Informationen gesammelt und veranschaulicht. Natürlich wurde auch das Berufsorientierungscamp insgesamt ausgewertet. Fazit: Sowohl die Schüler als auch alle beteiligten Lehrer, der Referent der Jugendberufshilfe, die Schulsozialarbeiterin sowie alle mitwirkenden Betriebsvertreter und der zuständige Mitarbeiter der HWK waren der Überzeugung, dass ein solches Berufsorientierungscamp sehr sinnvoll und lehrreich für die Schüler der 9. und 10. Klassen ist. Geplant und vorbereitet wurde das Camp in einer Zusammenarbeit der Arbeitslehrer, der Klassenlehrern, der Schulleitung, dem Referenten der Jugendberufshilfe sowie der Schulsozialarbeiterin Yvonne Fries.

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