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Feuerwehren im Alftal proben Ernstfall

Feuerwehren im Alftal proben Ernstfall

Die Feuerwehren im Alftal haben sich bei der diesjährigen Abschlussübung gemeinsam auf den Ernstfall vorbereitet. Das Szenario: ein Unfall mit einem Linienbus, mehreren Autos und zahlreichen Verletzten auf einer Kreisstraße. Die Übung machte deutlich, dass die Wehrleute gut gerüstet sind.

Bengel. Von technischer Hilfe, über den Brandschutz sowie Umgang mit gefährlichen Stoffen, bis hin zur Rettung von Menschen und der Behandlung von Unfallopfern: Die Arbeit der Feuerwehren ist vielseitig - und so war auch die jüngste Abschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Bengel auf der einen Seite vielschichtig, und vor allen Dingen auf der anderen Seite anspruchsvoll.
Gemeldet wurde ein Unfall mit einem Linienbus und mehreren PKW auf der K 135 in Höhe Fieberberg Richtung Kröv. Bei einem Einsatzszenario diesen Ausmaßes wurden sämtliche Feuerwehren im Alftal alamiert, neben den Wehrleuten aus Bengel waren daher auch die Kameraden der Feuerwehren Kinderbeuern, Hetzhof, Bausendorf und Olkenbach im Einsatz.
Für Großeinsätze gerüstet


Bei Ankunft wurden umgehend die ersten Stabilisierungs- und Sicherungsarbeiten an den Fahrzeugen und an der Einsatzstelle durchgeführt. Der Linienbus mit acht Verletzten befand sich seitlich im Graben, ein Auto mit zwei eingeklemmten Insassen lag auf dem Dach, bei einem Fahrzeug lief Gefahrgut aus. Zudem wurden zwei Personen aus dem Bus vermisst.
Die Einsatzleitung - die Führungsstaffel der Verbandsgemeinde, besetzt von Kameraden der teilnehmenden Wehren - verschaffte sich einen Überblick über die Lage und verteilte die einzelnen Aufträge an die jeweiligen Wehr- und Gruppenführer, die die zugeteilten Aufgaben ohne Probleme abarbeiteten: Nach etwa eineinhalb Stunden waren alle Personen gefunden und gerettet - die Aufräumarbeiten konnten beginnen: Der Linienbus musste mithilfe eines Baggers wieder aufgerichtet und von einem Lastwagen abgeschleppt werden.
Die Übung zeigte: Die Feuerwehren im Alftal sind auch für größere Einsätze bestens gerüstet. Die Wehrleitung, Christoph Zender und Jürgen Theisen, dankte allen teilnehmenden Kameraden und auch den Mitgliedern der Jugendfeuerwehren Bengel und Olkenbach, die die verletzten Personen dargestellt hatten. red