Feuerwehren üben am Linienbus
Morbach · Feuerwehren haben selten Gelegenheit, an einem Reisebus Rettungen zu üben. Ein ausgemusterter Linienbus wurde einen 50 Meter hohen Abhang hinuntergestürzt, um ihn dann anschließend auseinander zu schneiden.
Morbach. Spektakulär waren die Vorbereitungen zu einer gemeinsamen Übung der Feuerwehren aus Morbach, Thalfang und Neumagen-Dhron. Um Bergungsarbeiten an einem verunglückten Bus üben zu können, stürzten die Organisatoren der Übung in einem Hoxeler Steinbruch einen ausgedienten Linienbus 50 Meter in die Tiefe. Bei der Rettung des vermuteten Fahrers mahnte der stellvertretende Wehrführer Karsten Franzen immer wieder zur Sicherheit: "Hier müsst ihr abstützen, damit ihr euch nicht gefährdet", sagte er. Im Lauf der Übung wurde der Bus vorne auseinander geschnitten und das Dach nach hinten geklappt. Vorher hatten sich die 45 Teilnehmer der Schulung über den Aufbau von Bussen informiert, um für einen eventuellen Ernstfall gewappnet zu sein. Der Thalfanger Wehrführer Michael Schäfer begrüßt die Schulung. "Wir haben selten Gelegenheit, am Bus zu üben", sagt er. Dabei stelle ein Bus eine größere Herausforderung dar als ein PKW. cst