Feuerwehrmann mit Herz und Seele
Für seine langjährigen Dienstzeiten und besonderen Verdienste im Brandschutz in seiner Zeit als Wehrführer von Oberöfflingen wird Hubert Hoffmann am Freitag geehrt.
Oberöfflingen. (wp) Ruhig und konzentriert gibt sich Hubert Hoffmann, wenn man sich mit ihm unterhält. Ein Mann mit Herzblut für die Feuerwehr. Dies wurde dem 57-Jährigen schon in die Wiege gelegt. Seine Mutter war in den Nachkriegsjahren in Gipperath bereits im Feuerwehreinsatz. Zeitweise dienten ebenfalls seine drei Brüder und seine drei Kinder in der Feuerwehr.
Hubert Hoffmann trat am 1. Januar 1972 der Freiwilligen Feuerwehr Oberöfflingen bei. Die Fortbildung erfolgte in Koblenz und weiteren Lehrgängen, ganz besonders aber durch Eigeninitiative. In den Jahren 1972 bis 1983 führte Hoffmann die Wehr als Stellvertreter. Die Verantwortung als Wehrführer wurde ihm ab 1984 übertragen und endete 2010.
Als ganz besonderes Ereignis in der Zeit seiner Feuerwehrzugehörigkeit bezeichnet Hoffmann einen Stallbrand im Jahr 1972. Damals verbrannten 5000 Hühner. Die heutigen Einsätze beziehen sich meist auf die Bekämpfung von Küchen und Garagen sowie Hausbrände.
Mit ihrem Einsatzfahrzeug, einem Tragkraftspritzenanhänger, einem TSA Rosenbauer Fox TS 8/8, rücken die Floriansjünger aus, wenn sie ein Alarm der Leitstelle in Trier erreicht. Wird der Alarm aber direkt am Spritzenhaus ausgelöst, macht sich Hoffmann aus Zeitgründen auch schon mal in seinem Maleranzug auf den Weg zum Löscheinsatz und empfängt dort seine uniformierten Kameraden.
Unter Leitung von Hoffmann wurde das Feuerwehr-Leistungsabzeichen eingeführt. "Da haben wir abends auf der Wiese trainiert und später so manchen Preis gewonnen", resümiert er. Bei seinen beruflichen Fahrten als Malermeister waren er und sein Sohn oft als Ersthelfer zur Stelle, wenn es darum ging, ein Menschenleben zu retten.
Am Freitag, 19.März, erhält Hubert Hoffmann im Rahmen der Ehrenveranstaltung in Gipperath das silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen am Band.