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Feuerwerk beim Weinfest der Mittelmosel Kleine Erinnerung an großes Spektakel

Weinfest : Kleine Erinnerung an großes Spektakel

Durch die Feuerwerkspanne im vergangenen Jahr wäre das Weinfest der Mittelmosel noch stärker in den Blickpunkt gerückt als sonst. Das Coronavirus verhinderte es. Doch es verhinderte nicht, dass einige Leute am Samstag den Nachthimmel erhellten.

Es wäre für die Stammgäste des Weinfestes der Mittelmosel die Frage aller Fragen gewesen. Was lässt sich der Feuerwerker einfallen, um die in diesem Jahr besonders erwartungsvollen Besucher zu begeistern? Zur Erinnerung: 2019 öffnete der Himmel kurz vor Beginn des Feuerwerks seine Schleusen. Der kurze aber heftige Platzregen hatte Folgen. Die Feuchtigkeit sorgte dafür, dass zur Zündmaschine im Bereich der Burg Landshut kein Kontakt hergestellt werden konnte. Nur das Gerät am Bernkasteler Moselufer funktionierte. Nur ein Teil des Feuerwerks konnte gezündet werden. Dabei sorgen gerade die Raketen, die im Bereich der Burg hoch steigen, seit vielen Jahren für ein besonders farbenprächtiges Spektakel am dunklen Himmel. Glück im Unglück: Die große Mehrheit der Zuschauer zeigte Verständnis und die Stadt musste auch nichts für das Feuerwerk bezahlen. Die etwa 80 000 Besucher, die jedes Jahr am Weinfestsamstag in der Stadt sind, durften gespannt sein, ob sich der Feuerwerker, der so einen Ausfall bis dahin nur einmal erlebt hatte, 2020 etwas Besonderes einfallen lässt. Durch die Corona bedingte Absage des Weinfestes musste die Frage unbeantwortet bleiben. Einige Leute wollten aber nicht ganz auf das Spektakel verzichten. Am Samstagabend schossen sie einige Raketen von einem Gelände in der Nähe der Burg ab. Wer sie sah, stellte sofort den Zusammenhang her. Bleibt die Hoffnung, dass 2021 wieder Normalität einkehrt.