Flasche leer

Das Theater der Stadt Trier ist zu Gast in der Hauptschule Traben-Trarbach. In einem Ein-Personen-Stück wird das Thema Alkoholabhängigkeit thematisiert. Vor allem Jugendliche im Alter ab 14 Jahren sollen mit diesem Theaterstück angesprochen werden.

Traben-Trarbach. (red) Die Vorstellung des Einpersonen-Stücks "Flasche leer" am Dienstag, 20. Januar, Dienstag, 27. Januar, Donnerstag, 29. Januar, jeweils von 9.45 bis 11.15 Uhr und in zwei Aufführungen, thematisiert den Teufelskreis Alkoholabhängigkeit.

Die Schüler sollen erleben, welche Gefahren in übermäßigem Alkoholgenuss lauern und wie leicht es sein kann, in die Alkoholabhängigkeit zu geraten. Einsamkeit, Job-Verlust und andere soziale und emotionale Rückschläge lassen Menschen immer mehr in den Teufelskreis der Alkoholsucht abdriften.

Ohne moralischen Zeigefinger will der Theaterpädagoge Thilo Reffert verdeutlichen, welche Auswirkungen die Alkoholbesessenheit auf den Alltag, das soziale Leben, das soziale Umfeld, Familie und Beruf hat und wie schnell und unbemerkt Menschen in diese Abhängigkeit geraten können.

Gerade Jugendliche im Alter ab 14 Jahren sollen mit diesem Theaterstück angesprochen werden, da sie selbst sich regelmäßig mit Freunden treffen, chillen, Langeweile haben und aufgrund dessen den Alkohol ausprobieren und kennen lernen oder auch auf Partys gehen, wo sie dann vermehrt Alkohol konsumieren.

Das Theaterstück soll den Jugendlichen unter anderem aufzeigen, welche Anzeichen bei ihnen und auch bei anderen in ihrem Umfeld, alarmierend und Besorgnis erregend sein müssen. Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Suchtberatungsstellen kann der Theaterpädagoge den Jugendlichen Möglichkeiten darbieten, an wen sie sich in bekannten und akuten Fällen wenden können und wie die Thematik zum Schutz der Betroffenen trotzdem anonym behandelt wird.

Die Aufführung findet im eigenen Klassenzimmer statt und wird theaterpädagogisch begleitet sowie im Rahmen des Unterrichts vor- und nachbereitet.

Als Ansprechperson an der Hauptschule steht an diesen beiden Tagen die Schulsozialarbeiterin Yvonne Fries zur Verfügung.