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Fleisch und Wurst statt Schmuck und Geld: Kuriose Diebstahlserie in der Region

Fleisch und Wurst statt Schmuck und Geld: Kuriose Diebstahlserie in der Region

Geld und Schmuck? Nein, Wurst und Fleisch scheinen die neuen Geldanlagen von Einbrechern zu sein: Diesen Eindruck vermittelt zumindest so manche Polizeimitteilung der vergangenen Wochen. Immer öfter haben es Diebe auf Metzgersware statt Moneten abgesehen.

In Zell haben in der Nacht auf Sonntag Diebe 20 Kilogramm Wurst (und 200 Euro) aus einem Imbiss an der Moselpromenade gestohlen. Zwei Tage später, am Dienstag, sind Nicht-Vegetarier in eine Metzgerei in der Raiffeisenstraße eingedrungen und haben Wurst und Fleisch im Wert von 110 Euro mitgehen lassen. Bereits im März waren Diebe in eine Metzgerei in Enkirch eingebrochen und hatten dort Schinken im Wert von 2800 Euro gestohlen. Auch in Gerolstein stahlen Diebe in der vergangene Woche Wurstwaren im Wert von 110 Euro.

Ob es eine Mett-Mafia in der Region gibt? Die Polizei kann das nicht bestätigen. Ohnehin schmecke die Wurst nur mit dem passenden Getränk am besten, heißt es aus der Polizeiwache Traben-Trarbach. Die Trierer Kollegen können zwar keine Statistik über den Klau der (Schla-)Wiener vorlegen, nehmen aber einen Zusammenhang mit der Grillsaison an.