Flurbereinigung in Eisenschmitt und Schwarzenborn startet

Flurbereinigung in Eisenschmitt und Schwarzenborn startet

Bei der Flurbereinigung im Bereich von Eisenschmitt und Schwarzenborn geht es jetzt an die praktische Umsetzung. Unter anderem mit Wegeneubauten und einer Rekultivierung von Wegen sollen die neuen größeren Parzellen eingegrenzt werden.

Eisenschmitt/Schwarzenborn. Flurbereinigung ist aus verschiedenen Gründen sinnvoll. Wie Torben Alles, Mitarbeiter des Dienstöleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) sagt, können so größere und leichter zu bewirtschaftende Flächen geschaffen werden. Außerdem sind Naturschutz und Umweltpflege bei diesem Verfahren möglich.
Im Fall von Eisenschmitt geht die Flurbereinigung auch mit der Flächenbeschaffung für den Ausbau der Landesstraßen 34 und 46 und einem Regenrückhaltebecken einher. Außerdem nennt Alles noch als Sonderprojekt den Themenweg "Schöpfung bewahren" beim Kloster Himmerod. Bei der von der Flurbereinigung betroffenen Fläche handelt es sich in Eisenschmitt um insgesamt 667 Hektar, von denen 210 landwirtschaftlich genutzt werden, 455 Hektar sind Wald sowie Hof-, Gebäude- und Wegflächen.
Die Anzahl der Parzellen wird sich durch die Zusammenlegung um 80 Prozent reduzieren. Die Größe der Grundstücke vervierfacht sich. Die Kosten belaufen sich für das Verfahren in Eisen schmitt auf 240 000 Euro.
In Schwarzenborn geht es um eine Fläche von 159 Hektar, davon 120 Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche. In Schwarzenborn werden im Schnitt aus vier kleinen Flächen eine größere. Die Kosten für Schwarzenborn betragen 120 000 Euro.
Derzeit werden beim DLR die Widersprüche gegen die Neuaufteilung bearbeitet. Außerdem sind in diesem Jahr noch landespflegerische Maßnahmen wie die Aktion "Mehr Grün durch Flurbereinigung" vorgesehen, die den Teilnehmern die Möglichkeit bietet, kostenlos zur Verfügung gestellte Obstbäume auf ihren Grundstücken zu pflanzen und Nisthilfen anzubringen.
Weitere Infos im Internet unter www.dlr-mosel.rlp.de noj

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