Fördermittel in Gefahr

TRABEN-TRARBACH. Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement hat jetzt erklärt, dass die für die EU-Beitrittsländer benötigten Finanzmittel aus Brüssel zu Lasten der bisherigen Fördergebiete gehen würden.

Nach Einschätzung von Dr. Dieter Schnitzius (Traben-Trarbach), Bruderschaftsmeister der Weinbruderschaft Mosel-Saar-Ruwer, würde dies bedeuten, dass unter anderem die Mosel-Eifel-Region in den nächsten Jahren weniger Mittel aus den europäischen Strukturfonds erhalte. In einem Schreiben an Bundes- und Landesstellen sowie an die EU-Kommission weist Schnitzius darauf hin, dass das hiesige Gebiet auch künftig dringend auf Brüsseler Beihilfen angewiesen sei, etwa zur Verbesserung der Infrastruktur, zur Tourismusförderung sowie für Vermarktungsprojekte in Landwirtschaft und Weinbau.