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Forstamt Dhronecken ist die Nummer eins

Forstamt Dhronecken ist die Nummer eins

Beim Unfallkassen-Wettbewerb "Ausgezeichnetes Forstamt Landesforsten Rheinland-Pfalz 2008" ist das Forstamt Dhronecken als Sieger hervorgegangen, was dem siegreichen Team ein Preisgeld von 3000 Euro beschert.

Dhronecken. (urs) Das Forstamt Dhronecken hat nicht nur mit seinem Amtsitz auf der Burg anderen rheinland-pfälzischen Forstämtern etwas voraus, sondern auch in punkto Sicherheit. Zu diesem Schluss ist die Jury der Unfallkasse Rheinland-Pfalz gekommen, die aus 13 Teilnehmern ihres Wettbewerbs "Ausgezeichnetes Forstamt Landesforsten Rheinland-Pfalz 2008" die drei besten gekürt hat. Mit einem Preisgeld von 3000 Euro hat sich Dhronecken durchsetzen können gegenüber den zweitplatzierten Kollegen des südpfälzischen Forstamts Bienwald (2000 Euro) und den Wettbewerbs-Dritten aus Bad Sobernheim (1000 Euro).

Bei der Auszeichnung in Dhronecken verweist Beate Eggert, Geschäftsführerin der Unfallkasse, auf das vorrangige Ziel der Prävention. So zeichne die Sieger zum Beispiel aus, dass es in den vergangenen Monaten in keinem der drei Forstämter schwere Unfälle gab. Darüber hinaus spielten laut Staatssekretärin Jacqueline Kraege aber auch Faktoren wie die Sensibilisierung der Beschäftigten eine Rolle oder "ein hohes Maß an Kreativität beim Finden geeigneter arbeitsorganisatorischer Lösungen". Für die Schirmherrin vom Ministerium für Umwelt und Forsten sind aber auch die Förderung des Teamgedankens oder die Entwicklung eines Qualitätsmanagementsystems wichtig. Besondere Berücksichtigung gefunden hätten in der Bewertung Aspekte wie "Arbeitsorganisation" und "soziale Situation". Gesundheits- und Arbeitsschutz beschränke sich nicht auf rein sicherheitstechnische Prävention, sondern betreffe die Arbeitsbedingungen des "gesamten Forst-Teams". Daher sehe sie vor allem die Leitungsebenen gefragt, "für ein Wohlfühlklima zu sorgen, in dem sich Motivation und Leistungsbereitschaft entfalten können".

Dhroneckens Forstamtsleiter Hans-Jürgen Wagner, der auch im Namen seiner Kollegen spricht, verbindet mit seinem Dank die Würdigung der kompletten Mannschaft. Die Leiter hätten die Urkunden nämlich nur stellvertretend in Empfang genommen.