FRAGE DER WOCHE

Wer hat ihn nicht schon geträumt? Den Traum von der Selbstständigkeit: Sein eigener Chef sein und selbst bestimmen, wo es lang geht. Nur wenn es dann an die Umsetzung geht, kneifen die meisten. Der TV hat Menschen aus der Region getroffen, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen wollen oder ihn schon hinter sich haben.

Henning Wunderlich, Wallersheim (44): Seit Oktober habe ich ein eigenes Ingenieurbüro. Bei meinem alten Arbeitgeber gab es wegen Umstrukturierungen keine Perspektive mehr. Weil ich aber mit meiner Familie hier bleiben wollte, war die Selbstständigkeit die einzige Chance. Stephanie Müller, Nohn (36): Ich will ein Café in Nohn eröffnen. Der Ort ist ein touristisches Ziel und Durchgangsstrecke für viele holländische Urlauber. Ich komme aus der Gastronomie und sehe in der Geschäftsidee großes Potenzial. 2007 soll es losgehen. Martina Braick, Kinderbeuern (44): Ich möchte mich als Kinderbetreuerin selbstständig machen. Einmal, weil ich allein erziehend bin, und da ist es schwierig, eine Stelle zu finden, ohne die Kinder zu vernachlässigen. Andererseits habe ich eine entsprechende Ausbildung. Günter Neukirch, Hontheim (48): Ich will mit Futtermitteln für Ziervögel handeln. Ich züchte Kanarien und Zebrafinken. So kam mir der Gedanke. Das Ganze ist erstmal als Nebenerwerb gedacht. Nächstes Jahr soll es dann losgehen. (gel)/TV-Fotos (4): Gernot Ludwig

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