FRAGE DER WOCHE

Rente mit 67 – das ist beschlossene Sache. Zwischen 2012 und 2029 wird die gesetzliche Altergrenze schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben. Wer früher in Rente gehen will, muss Rentenkürzungen hinnehmen. Nur wer 45 Beitragsjahre vorweisen kann, darf weiterhin mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen. Wir fragten Bürger auf der Straße, was sie davon halten.

MARTINA WOLF-RODENBUSCH, WOPPENROTH: Man muss differenzieren. Jemand, der immer im Büro gearbeitet hat, kann eher länger arbeiten als zum Beispiel ein Maurer, der körperlich stark beansprucht war. Schwerstarbeiter sollen früher in Rente gehen dürfen.KATJA ADAMIETZ, MERSCHEID: Ich kann mir vorstellen, bis 67 zu arbeiten. Allerdings befürchte ich, dass bis dahin das Renteneintrittsalter noch einmal nach oben gesetzt wurde. Wer schwer gearbeitet hat, sollte früher Rente bekommen.SEPP EHLEN, BERNKASTEL-KUES: Die Rentenkasse war einmal voll. Leider wurde daraus viel Geld für andere Zwecke verwendet. Wenn die Einnahmen ausschließlich für die Renten ausgegeben worden wären, hätten wir die Probleme nicht. Dann wäre auch die Rente mit 67 nicht notwendig. INGE BOTTLER, KÖLN, ZURZEIT BERNKASTEL-KUES: Bei der Rente mit 67 geht's nur darum, Geld zu sparen. Die meisten wollen doch früher aufhören. Heute arbeitet doch kaum noch jemand bis 65. TV-Fotos (4): Winfried Simon

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