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Frau vor Gericht: Ex-Arbeitgeber erpresst?

Frau vor Gericht: Ex-Arbeitgeber erpresst?

Versuchte Erpressung, falsche Verdächtigung, üble Nachrede und fahrlässige Gefährdung des Straßenverkehrs wirft die Staatsanwaltschaft Trier einer 56-Jährigen aus dem Landkreis Vulkaneifel vor. Die Frau muss sich heute ab 14 Uhr vor dem Schöffengericht in Wittlich verantworten.

Sie soll im August 2011 in drei Briefen einen Senioren fälschlicherweise sexueller Übergriffe bezichtigt haben. Laut Anklage soll dies aus Ärger darüber passiert sein, dass sie keine feste Anstellung bekommen hatte. Zudem habe sie von dem älteren Mann 25 000 Euro Schmerzensgeld gefordert. Die Vorwürfe bezüglich der sexuellen Übergriffe soll die Beschuldigte auch gegenüber der Polizei schriftlich wiederholt haben.

Zudem wirft die Staatsanwaltschaft der Frau vor, im August 2012 beim Autofahren in einen Sekundenschlaf gefallen und deswegen mit ihrem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn geraten zu sein. Dort sei sie mit einem entgegenkommenden Lastwagen kollidiert. Der Sekundenschlaf sei für die Beschuldigte vermeidbar gewesen. neb