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Freaky-Friday-Festival: Picknick mit Pasta

Freaky-Friday-Festival: Picknick mit Pasta

Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr wiederholt die Stadt das Freaky-Friday-Festival im Kurpark in Bernkastel-Kues. Und legt noch einen drauf.

"7.7.17 - das Datum kann man sich doch leicht merken!", sagt Bianca Waters von der Stadt Bernkastel-Kues bei der Vorstellung des Programms für das Freaky Friday Festival Anfang Juli. In diesem Jahr wird es bereits zum zweiten Mal angeboten.

Das Konzept mit Live-Musik, Picknick und Food-Trucks lockte im vergangenen Jahr 1500 Menschen in den Kurpark auf dem Kueser Plateau. Schon damals erkannten die Veranstalter das Potenzial des Parks, der aus ihrer Einschätzung bislang von den Bernkasteler-Kuesern eher weniger angenommen wird. 500 gepflasterte Parkplätze, drei Teiche, ein Park und ein großer Rasenplatz, insgesamt 90?000 Quadratmeter öffentlicher Raum stehen auf dem Plateau zur Verfügung. "Der Kurpark hat was, das haben wir beim ersten Festival erlebt. 1500 Menschen waren da und trotzdem hatte das Ganze etwas Familiäres," so Organisator Patrick Schäfer.

In diesem Jahr wird das Angebot sogar noch erweitert. Waren im vergangenen Jahr vier Foodtrucks dabei, so kommen in diesem Jahr sieben Oldtimer mit integriertem Essensstand. "Neu ist in diesem Jahr der Vegi-Truck mit vegetarischem Essen, das wurde im vergangenen Jahr verlangt", sagt Bianca Waters. Was es sonst an Köstlichkeiten gibt? Hamburger, Currywurst, Pulled Pork aus dem Smoker, italienische Pasta, Frozen Joghurt und frisch gebackene Cupcakes, erläutert Waters. Außerdem wird es Getränkestände mit Bier, Cocktails und Softdrinks geben.

Erstmals ist zudem ein Winzer aus Kues mit an Bord: Christoph Hauth wird seine Weine anbieten. "Wir gehen einfach mal von gutem Wetter aus, damit der Kurpark belagert wird mit bunten Picknickdecken, Gartenstühlen und vielen feierfreudigen Menschen.," sagt Schäfer. Drei Bands werden auftreten: Ab 17 Uhr spielt das Akustik-Trio "Handmade", anschließend steht "Klangbild" auf der Bühne, gefolgt von der Rock- und Popband "Stargate".

Das Fest endet um Mitternacht - und auch die Kurpatienten haben an diesem Tag bis 24 Uhr Ausgang, um am Fest teilzunehmen. "Ein wenig freaky, also ausgeflippt, wird es schon werden. So steht die Bühne so, wie sie sonst nicht stehen würde, nämlich zum Berg. Dafür sind wir im vergangenen Jahr von Veranstaltungsexperten gescholten worden, den Besuchern hat es aber gefallen, denn dadurch ist der Zugang zur Veranstaltungsfläche leichter", sagt Schäfer. Und wer übernimmt die Kosten? "Das Geld kommt von Sponsoren und von den Standgebühren. Die Stadt, zu der die Kultur und Kur GmbH gehört, ist der Veranstalter. Ein mögliches Defizit wird dann von der Stadt übernommen," erklärt Jörg Lautwein von der Kultur und Kur GmbH.