1. Region
  2. Mosel, Wittlich & Hunsrück

Fünf Azubis der VG Wittlich-Land gewinnen Preis bei Digitalisierungswettbewerb

Schule : Quintett siegt mit der besten App

Sie können Digitalisierung: Fünf Azubis der VG Wittlich-Land gewinnen in Koblenz den ersten Preis.

„Unsere Digiscouts haben es geschafft – mit ihrer App ,Mein Wittlich.Land’ setzten sie sich bei der Ergebnispräsentation in der IHK Koblenz erfolgreich gegen die Konkurrenzbetriebe aus der Wirtschaft durch“, teilt die Verbandsgemeinde Wittlich-Land mit. Als zwölfte Region in Deutschland startete Koblenz das Projekt „Auszubildende als Digitalisierungssouts“. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Projekt strebt an, mit Hilfe der Azubis Digitalisierungspotenziale in den Unternehmen und Verwaltungen aufzuzeigen. Dazu nutzen die Auszubildenden digitale Hilfsmittel und ihre eigene Perspektive auf ihre Ausbildungsstätten. Im Team entwickeln sie daraus eine Projektidee und setzen diese nach der Zustimmung der Chefs auch um. Fünf Auszubildende stellten Bürgermeister Dennis Junk ihre Ideen vor. Die App überzeugte. Der Weg war frei für die weitere Entwicklung. 

Die App „Mein Wittlich.Land“ steht ab Januar den Bürgern  n Abstimmung mit den Ortsbürgermeistern mit zunächst vier Funktionen zur Verfügung. Dort können aktuelle Pressemmitteilungen und amtliche Bekanntmachungen  gelesen werden. Wer etwas verloren hat, kann über die App nach dem Gegenstand suchen. Außerdem besteht die Möglichkeit, gefundene Gegenstände mit Bild direkt hochzuladen.Teilweise können Termine mit einzelnen Sachbarbeitern online vereinbart werden. Außerdem können Bürgerhäuser und Schutzhütten online gebucht werden. „Mit der App sind wir Vorreiter in unserer Region. Gerade im ländlichen Raum ist es ein enormer Vorteil, bestimmte Dienstleistungen direkt von Zuhause aus oder auch von unterwegs abrufen zu können. Man ist nicht mehr an Öffnungszeiten gebunden, und zudem entfällt der weite Weg in die Verwaltung“, sagt Jasmin Brandt, eine der Teilnehmerinnen des Projektes.  Mit dem Projekt ist es ihr sowie Felix Bros, Anna-Lena Foegen, Adrian Gräf und Bastian Schmitz gelungen, einen wichtigen Schritt in Richtung „Digitale Verwaltung“ zu machen. „Die Digitalisierung schreitet voran, in derfreien Wirtschaft gleichermaßen wie im öffentlichen Dienst“, sagt Bürgermeister Dennis Junk. Man versuche, ihre positiven Auswirkungen zu filtern und sie sich im Hinblick auf das Zusammenspiel mit den Bürger  zunutze zu machen, erklärte Bürgermeister Junk. Alles in allem war es somit ein mehr als gelungenes Projekt. Neben dem Mehrwert für die Verbandsgemeinde nahmen auch die Azubis einiges an neuen Erfahrungen mit.