Fusion bei den Bäckerinnungen bahnt sich an

Fusion bei den Bäckerinnungen bahnt sich an

Die Bäckerinnung im Kreis Bernkastel-Wittlich strebt eine Fusion mit der Innung Westeifel an. Das wurde bei einem Treffen der Bäcker bekannt. Zudem werden die Bezirksfachklassen neu geordnet.

Wittlich/Bitburg. Die gute Botschaft gab es vorneweg: Peter Kampka, stellvertretender Schulleiter der Berufsbildenden Schule Bernkastel-Kues, sagte bei einem Treffen der Bäckerinnung Bernkastel-Wittlich: "Die Bäckerfachklasse in Bernkastel wird uns erhalten bleiben und sogar erweitert um die Auszubildenden aus dem Bezirk Trier." Geschäftsführer Dirk Kleis bestätigte, dass im Vorfeld Gespräche mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier und mit allen Beteiligten über die Neuordnung der Bezirksfachklassen in mehreren Gewerken stattgefunden hätten.
Weniger Auszubildende


Man habe sich auf eine Neuordnung verständigt. Aufgrund der zurückgehenden Ausbildungszahlen sei diese unumgänglich.
Thema war auch eine Fusion der beiden Innungen Bernkastel-Wittlich und Westeifel. Geschäftsführer Kleis erläuterte die Strukturen der Innungen und stellte mögliche Fusionswege vor. Alle Beteiligten sprachen sich für die Aufnahme von Fusionsgesprächen aus. Bei Neuwahlen bestätigten die Innungsmitglieder Obermeister Raimund Licht sowie den gesamten Vorstand im Amt. Als weiteres Vorstandsmitglied wurde Josef Ambrosius aus Wittlich gewählt.
Weltrekord der Stollenvielfalt


Zum Abschluss bat Raimund Licht die Betriebe, verstärkt um Berufsnachwuchs zu werben und Informations- und Ausbildungsbörsen zu nutzen. Weiterhin will die Innung zum Weltrekord der Stollenvielfalt am 27. Oktober in Köln gemeinsam mit den Kollegen der Bäckerinnung Westeifel einen Bus einsetzen. Die öffentliche Brotprüfung der Innung findet am 14. Oktober in der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank in Wittlich statt. red

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