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Fußball gucken, schwimmen, laufen

Fußball gucken, schwimmen, laufen

Die Startzeiten mussten verschoben werden, aber ansonsten beeinflusste das Fußball-WM-Viertelfinale den Schwimm- und Lauf-Wettkampf am vergangenen Samstagabend kaum.

Morbach. (teu) 68 Athleten im Ziel, mehr als 300 Meter schwimmen und drei Kilometer laufen zählt Thomas Koch. "Normal haben wir um die 80 Teilnehmer", sagt der 34-Jährige. Das unterdurchschnittliche Ergebnis war für die Swim&Run-Organisatoren des TV Morbach am vergangenen Samstag verkraftbar. Denn die siebte Auflage war wegen des WM-Spiels Deutschland-Argentinien eine außergewöhnliche.

Erst um 19 Uhr fällt der Startschuss



Eine Stunde später als ursprünglich geplant, erst um 19 Uhr, fiel der Startschuss. "Einige kamen wegen der Zeitplanverschiebung nicht. Die haben uns gesagt, es würde dann zu spät, weil sie auch jüngere Kinder dabei hätten", erzählt Organisationsleiter Koch. Die Mehrheit sei aber froh gewesen, dass sie nicht vor der Wahl Fußball gucken oder Swim&Run standen.

Einen weiteren Grund für den Teilnehmerrückgang sieht Koch beim Wetter. Die unsichere Wetterlage werde manchen abgehalten haben anzureisen. Denn eins ist klar: Bei Gewitter fällt der Wettkampf aus. Trotz Fußball-WM sei es auch kein Problem gewesen, genügend Helfer zu finden, sagt Koch: "Die wollten natürlich zum Teil auch Fußball gucken. Die kamen aber nach dem Spiel direkt. Wenn wir zur ursprünglich geplanten Zeit gestartet wären, hätten die vielleicht nicht so gerne auf Spiel verzichtet." Insgesamt waren rund 20 Helfer im Einsatz. Sie sicherten die Laufstrecke ab, die durchs Schwimmbad, über den neuen Morbacher Kunststoffsportplatz und auf zum Wendepunktabschnitt an den Tennisplätzen führte. Im Einsatz war auch die DLRG Morbach. Gerade in einer Ausnahmesituation wie dieser zeigte sich, wie routiniert die Swim&Run-Organisatoren mittlerweile sind. Trotz der Startzeitverschiebungen (das letzte Rennen endete erst gegen 20.30 Uhr) waren alle Swim&Run-Spuren im Morbacher Schwimmbad noch vor Einbruch der Dunkelheit beseitigt. So spät gestartet werden soll der Wettkampf in Zukunft aber nicht, sagt Koch: "Ich denke, das war eine einmalige Sache."

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