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Garanten für einen attraktiven ländlichen Raum

Garanten für einen attraktiven ländlichen Raum

Kaffee, Orangensaft, frische Brötchen, Wurst, Käse, Omelett und vieles mehr - so sieht ein perfektes und reichhaltiges Frühstück aus. All das gab es am Samstagmorgen für die über 150 Gäste, die der Einladung des Landfrauenverbandes Bernkastel-Wittlich nach Eckfeld gefolgt waren.

Eckfeld. (uku) Es roch im Gemeindehaus in Eckfeld nach frisch gebrühtem Kaffee, leckeren Brötchen und allerlei Köstlichkeiten. Reichhaltig war das Frühstücksbüffet für die Frauen und auch einige "Landmänner" gedeckt.

Zur Einstimmung spielten Johanna Becker, Sarah Grasemeyer und Tabea Burghoff auf ihren Querflöten. In der anschließenden Begrüßung der Vorsitzenden des Landfrauenverbandes Bernkastel-Wittlich, Edith Baumgart, hob diese besonders die positive Entwicklung des Verbandes in den vergangenen Jahren hervor und war erfreut über die Teilnahme vieler Nichtmitglieder am Landfrauenfrühstück. Immerhin zehn von ihnen konnten an diesem Tag als neue Mitglieder gewonnen werden.

Oft werde der Begriff Landfrauen falsch interpretiert, stellte Baumgart fest. So könne der Verband viele junge Frauen als Mitglieder vorweisen und das Fortbildungsangebot sei sehr viel umfangreicher geworden. Auch habe sich das Berufsbild der Mitglieder geändert.

Waren die Frauen früher noch im Bereich der Landwirtschaft und des Weinbaus tätig, so übten heute mehr als zwei Drittel einen anderen Beruf aus. Abschließend sagte Edith Baumgart: "Frauen sind zweifelsohne Motor und Garant dafür, dass der ländliche Raum Attraktivität erhält und behält."

Ebenfalls anwesend waren auch einige Ehrengäste. So richteten die Geschäftsführerin des Landfrauenverbandes Rheinland-Nassau, Gerdi Endres, der Verbandsgemeinde-Bürgermeister Wolfgang Schmitz, Ortsbürgermeister Heinz Schmitz und die Diözesanreferentin der Katholischen Landvolkbewegung Kyllburg, Barbara Schartz, ihre Grußworte an die gut gelaunten Gäste. Ein Höhepunkt im Programm war dann eine Diaschau und die Lesung von Ute Braun aus ihrem Buch "Alpsommer". Witzig und zugleich spannend berichtete sie im Hunsrücker Dialekt von ihren Erlebnissen als Hirtin in den Schweizer Alpen, wo sie seit über 20 Jahren im Sommer ohne Strom in einer Hütte lebt und 40 Rinder hütet (der TV berichtete).