Geballter Protest gegen Sparkassenpläne

Geballter Protest gegen Sparkassenpläne

Innerhalb weniger Tage haben Bürger in Mülheim 1130 Unterschriften gesammelt. Damit machen sie sich für den Erhalt der Sparkassenfiliale stark. Auch aus dem Umland und von Urlaubern kommt Unterstützung.

Mülheim. Unmut über die Pläne der Sparkasse Mittelmosel zum 1. Februar etliche Geschäftsstellen zu schließen, gibt es in vielen Orten. In Mülheim ist der Protest nun gebündelt worden. Rentnerin Hildegard Linder und der ehemalige Ortsbürgermeister Fritz Fehres haben eine Unterschriftenaktion initiiert und sind von der Resonanz überwältigt. 1130 Bürger protestieren gegen die Pläne der Sparkasse die Filiale in Mülheim zu schließen.
Unterstützung bekommen sie unter anderem vom Gewerbeverein mit seinem Vorsitzenden Bernd Dahmen und von der Ortsgemeinde, an der Spitze Ortsbürgermeister Friedhelm Leimbrock. Bürger aus Mülheim, den Dörfern der Grafschaft und aus der Umgebung sowie viele Touristen haben unterschrieben. Das von der Sparkasse vorgeschlagene Angebot zur künftigen Versorgung der Kunden sei völlig unzureichend, sagen sie.
In Mülheim bestehe eine leistungsfähige Filiale mit hoher Kundenfrequenz und Geschäftstätigkeit aus allen Dörfern der Grafschaft und Umgebung. Auch für die Rentner und die vielen Übernachtungsgäste sei die Filiale notwendig. Die Unterzeichner fordern die Verantwortlichen der Sparkasse auf, die Filiale in Mülheim zu erhalten. Vertriebsleiter Daniel Flieg nahm die Unterschriftenlisten entgegen und wird sie an den Vorstand weiterleiten. red/cb

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