Gefahr durch herabfallende Äste

BERNKASTEL-KUES. (cb) 40 Jahre lang stand die große Pappel am Eingang zum Cusanusstift. Doch sie wurde zur Gefahr für Verkehrsteilnehmer und Passanten und deshalb gefällt.

Die riesige Pyramiden-Pappel am Eingang zum Cusanusstift in der Cusanusstraße in Bernkastel-Kues hatte durchaus prägenden Charakter. Doch ihr Standort barg Gefahren - und die wurden nun offensichtlich so groß, dass der zirka 30 Meter große und 40 Jahre alte Baum gefällt werden musste. Martin Hermanns, der zuständige Förster, nennt dafür mehrere Gründe. Der Wichtigste: Die Wurzeln der Pappel haben - weil sie in einer undurchdringlichen Teerschicht stecken - zu wenig Wasser bekommen. Die Folge: "Die Äste trocknen von oben aus und fallen herab", sagt Hermanns. Dies bedeute eine große Gefahr für die Verkehrsteilnehmer auf der vielbefahrenen Straße sowie für die Passanten. "Ab einem gewissen Alter faulen Pappeln auch von unten", erläutert der Experte weiter. Eine Besserung sei nicht mehr zu erwarten. Dritter Grund: Die Wurzeln beschädigen das Mauerwerk und damit den Torbogen am Eingang zum Cusanusstift. Hermanns: "Und der Torbogen steht unter Denkmalschutz." Es sei, so der Förster, immer traurig, wenn ein Baum gefällt werden müsse. Es gebe aber, speziell wegen der Verkehrssicherheit, keine Alternative. Ob es Ersatz geben wird, steht noch nicht fest.