Gefahrstoffeinsatz auf der Autobahn: 200 Liter Diesel ausgelaufen

Gefahrstoffeinsatz auf der Autobahn: 200 Liter Diesel ausgelaufen

Weil bei einem LKW die Kardanwelle abriss, ist es am Freitagmorgen gegen 1.35 Uhr zu einem größeren Einsatz der Feuerwehr gekommen. Etwa 200 Liter Diesel sind ins Erreich und in die Kanalisation gelangt. Die Feuerwehr konnte einiges auffangen.

Foto: Agentur siko
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Foto: Agentur SIko
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Der Fahrer eines Lastzuges fuhr am Fritag gegen 1.35 Uhr auf der Autobahn A 1 von Trier in Richtung Koblenz, als zwischen dem Kreuz Wittlich und der Ausfahrt Wittlich Mitte die Kardanwelle plötzlich abriss. Dabei durchschlug die Dieselleitung. Der Fahrer steuerte sein Gefährt auf den Standstreifen und alarmierte die Rettungskräfte.

Als Polizei und Feuerwehr eintrafen, war der Inhalt des Tanks bereits ausgelaufen. Etwa 200 Liter waren zum Teil ins Erdreich gelangt, der andere Teil war in der Kanalisation verschwunden. Die Feuerwehr konnte mit Bindemittel einiges auffangen. Die Einstiegsschächte wurden geöffnet und man versuchte da, wo der Diesel sichtbar war mit Spezialkissen den Fluss zu stoppen. Eine Spezialfirma soll am Morgen mit der Reinigung des Kanals beginnen. Der Defekte Lastwagen wurde von einem Bergungsunternehmen abgeschleppt. Der Verkehr wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Über die Schadenshöhe ist nichts bekannt. Im Einsatz war die Autobahnpolizei Schweich sowie die Feuerwehren aus Hetzerath, Salmtal und der Umweltzug aus Wittlich.