Gefallenenkapelle in Briedel erstrahlt in neuem Glanz
Briedel · Viele Menschen haben in Briedel die Ärmel hochgekrempelt, damit eine Gefallenenkapelle inklusive einer Pieta saniert werden konnten. Ab November sind beide wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.
Briedel. Wenn am Freitag, 14. November, um 19.30 Uhr die Briedeler Pfarrkirche St. Martin durch Hunderte von Kerzen illuminiert wird, wird auch die Gefallenenkapelle in neuem Glanze erstrahlen: Nach der Renovierung des Raumes und der Muttergottesstatue sollen diese gesegnet werden. Die Gedenktafeln der Gefallenen werden künftig in diesem Raum an die Verstorbenen erinnern.
"Hier haben viele Ehrenamtliche dazu beigetragen, dass Kapelle und Figur jetzt saniert werden konnten und wir diese im November wieder der Öffentlichkeit so zugänglich machen können", berichtet Heimatforscher Hermann Thur über das Unterfangen. Thur hat sich immer wieder für die Aufarbeitung der Vergangenheit eingesetzt, unter anderem zwei Bildbände mit den Fotos und Totenzetteln der Briedeler Kriegsopfer zusammengetragen und herausgebracht. Nicht zuletzt dank der Unterstützung vonseiten des Fördervereins "St. Martin" und des Geschichts- und Kulturvereins ist jetzt ein angemessener Rahmen für die Gefallenenkapelle erschaffen worden.
Zunächst bekam die Kapelle einen neuen Anstrich. Dann wurde Anfang des Jahres die arg beschädigte Pieta der schmerzhaften Mutter Gottes zum Briedeler Restaurator Ferdinand Lawen gebracht und dort zunächst genau unter die Lupe genommen. Als Drittes gilt es nun noch, die Gedenktafeln der Verstorbenen neu zu gestalten. jo