Gefürchtete Essigfliege

Ein neuer Schädling bereitet den Winzern Sorgen. Die Kirschessigfliege hat es besonders auf rote Traubensorten wie den Dornfelder abgesehen.

Die Fliege bohrt die süßen Beeren an, legt im Fruchtfleisch ihre Eier ab, und die schlüpfenden Larven zersetzen die Beere von innen. Solche verletzten Trauben werden schnell von Pilzen und Bakterien befallen, es kommt zu dem gefürchteten Essigstich. Vor allem dann, wenn es, wie in diesem Jahr, sehr nass und warm war. In den beiden großen Weinanbaugebieten Rheinhessen und Pfalz hat die Kirschessigfliege größere Schäden angerichtet als an der Mosel. Dort war das aus dem Süden eingewanderte Insekt bereits im vergangenen Jahr aufgetaucht. Weil die Trauben dort etwas früher reifen, hat das Insekt auch früher zugeschlagen. (sim)/TV-Foto: Klaus Kimmling