Gegen das Vergessen

BRUCH. (chb) Der Sandstein am Kriegerdenkmal in Bruch muss saniert werden. Die Gemeinde stellt 6000 Euro hierfür in den Haushalt ein.

Risse im Sandstein und die Begrenzungsmauer, die sich zur Seite neigt, müssen am Kriegerehrenmal in Bruch repariert werden. Die Wurzeln des Lindenbaums vor der Gedenkstätte haben den Sandstein zur Seite gedrückt. "Wir haben dafür 6000 Euro im Haushalt eingestellt, die Ausschreibungen sind in Vorbereitung", erklärt Fritz Kohl, Bürgermeister von Bruch. Neben der Pfarrkirche steht das Ehrenmal, in das die Namen aller im Krieg gefallenen Bürger eingemeißelt sind. "Es gab im Gemeinderat auch keinerlei Diskussionen über die Notwendigkeit der Renovierung", sagt Kohl. 1959/1960 baute die Gemeinde Bruch das Kriegerehrenmal für die Gefallenen durch Spenden von Vereinen und der Bevölkerung. Gepflegt und mit Blumen geschmückt wird es seit dieser Zeit von Agnes Esch, einer Anwohnerin, die bereits mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet wurde. "Wir wollen die Erinnerung wach halten, denn ein Krieg rechtfertigt nichts. Das müssen wir auch an unsere Kinder weiter geben", appelliert der Bürgermeister von Bruch.