1. Region
  2. Mosel, Wittlich & Hunsrück

Gegen Rassismus und Diskriminierung

Gegen Rassismus und Diskriminierung

Für für die neunten Klassen der Mont-Royal-Hauptschule Traben-Trarbach hat die Schule am Donnerstag, 15. Januar, Projekttage unter dem Motto "We are different!" organisiert. Eine weitere Veranstaltung ist "Schublade offen! Am Anfang war das Vorurteil" überschrieben und wird am 4. und 5. Februar stattfinden.

Traben-Trarbach. (red) Anfang Februar beschäftigen sich die Schüler insbesondere mit den Aspekten Rassismus, Migration und couragiertem Handeln. An diesen beiden Tagen werden weit verbreitete Vorurteile unter die Lupe genommen. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit den Ursachen von weltweiten Fluchtbewegungen und werden dazu angeregt zu überlegen, was jeder persönlich tun kann, wenn andere ausgegrenzt und ungerecht behandelt werden.

Das besondere an diesem Netzwerk ist, dass die Projekttage von jungen Leuten gestaltet werden, "Jugend für Jugend - auf Augenhöhe diskutieren". Das heißt, die Schüler und die "Teamer", die die Projekttage leiten werden, sind ähnlichen Alters und sprechen dieselbe Sprache. Die beiden Projekttage, die jeweils auf sechs Schulstunden konzipiert sind (von 8 bis 13.05 Uhr), werden folgende Themenschwerpunkte beinhalten: Vorurteile/Diskriminierung/Rassismus, Rassismus/Zuwandergruppen und Migration und Flucht.

Die Projekttage richten sich gezielt an Jugendliche ab 14 Jahre mit dem Ziel, Mut zu machen, nicht wegzuschauen, wenn Diskriminierung geschieht. Der Schule ist es ein Anliegen, Zivilcourage jedes Einzelnen und eine weltoffene Schule zu fördern.

Zu Gast sein wird bei den Veranstaltungen das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC)

Das NDC ( www.netzwerk-courage.de) bietet seit 1999 Projekttage für Schulen an, in der Absicht, für Antirassismus und ein demokratisches gesellschaftliches Miteinander zu mobilisieren. Sie stärken Gegenkulturen zu rechtsextremistischen und diskriminierendem Denken und Handeln.

Der erste Projekttag "We are different" am Donnerstag, 15. Januar, von 11.30 bis 16 Uhr thematisiert insbesondere die Aspekte Vielfalt von Jugendkulturen, Rechtsextremismus und Courage und stellt ein Folgeprojekt dar.