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Gelebte Ökumene in Zeiten von Corona

Kirche : Gelebte Ökumene in Zeiten von Corona

(red) Die Mitglieder der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) Wittlich konnten ihren Gottesdienst zum ersten Mal in der Kirche St. Peter in Wengerohr feiern, nachdem sie zuvor drei Mal diese Möglichkeit in St. Bernhard in Wittlich wahrnehmen durften.

Ermöglicht hat dies der Pfarrgemeinderat der Pfarreiengemeinschaft Wittlich. Durch die Corona-Vorschriften mit Abstandsregeln könnten sich im Gemeindehaus der FeG momentan nur maximal 20 Personen zum Gottesdienst am Sonntag treffen. Zu wenig für normalerweise rund 50 bis 60 Gottesdienstbesucher, die die FeG sonst am Sonntag zählt. Da war das Angebot der Pfarreiengemeinschaft Wittlich sehr willkommen. Kaplan Carsten Scher ebnete die Wege für die Kirchennutzung. Über diese Gastfreundschaft freuen sich Siegfried Petry, Pastor der FeG, gemeinsam mit den Gottesdienstbesuchern. Die beiden Gotteshäuser in Wengerohr liegen Luftlinie in unmittelbarer Nachbarschaft. Trotzdem hatten die Gemeinden bisher wenig Kontakt, obwohl die FeG Wittlich seit 1992 in Wengerohr ansässig ist. Den Wunsch, diesen Kontakt zu intensivieren und auch nach der Pandemie weiterzupflegen, äußerte Philipp Kampfmann vom St.-Peter-Verwaltungsrat in seinem Grußwort. Weitere Gottesdienste sind bis auf weiteres in St. Peter jeden Sonntag um 10 Uhr. Anmeldung online unter www.wittlich.feg.de. Foto: Carmen Jondral-Schuler