Gemeinschaft und Fröhlichkeit im Glauben

Gemeinschaft und Fröhlichkeit im Glauben

Am Kinderbibeltag der Pfarreiengemeinschaft Bernkastel-Kues in Rachtig haben 80 Jungen und Mädchen teilgenommen. Das Treffen stand unter dem Motto Erntedank.

Zeltingen-Rachtig. Den Kindern Glauben und Gemeinschaft nahe bringen - das war das Ziel beim diesjährigen Kinderbibeltag in der Pfarreiengemeinschaft Bernkastel-Kues. 80 Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren waren deshalb aus den Moselorten zwischen Lieser und Lösnich ins Pfarrheim nach Rachtig gekommen. Organisiert wurde der Kinderbibeltag von Diakon Hermann Hower und Gemeindereferentin Monika Bauer-Stutz. Sie hatten das Erntedankfest als Thema gewählt. Die Kinder sollten so auf spielerische Weise den Glauben erleben.
Nach einer gemeinsamen Einführung über das Gleichnis vom Sämann lernten die Kinder in Arbeitsgruppen, dass das Wort Gottes wie ein Samen nicht nur auf eine Gruppe, sondern auf alle Menschen fällt - sowohl auf fruchtbaren als auch auf weniger fruchtbaren Boden. Bauer-Stutz erklärte, dass die Kinder lernen sollen, Personen wertzuschätzen. "Jeder Mensch hat andere Talente", sagte die Gemeindereferentin. Während die jüngeren Kinder Früchte kennenlernten oder Lieder zum Thema sangen, säten die älteren Kinder Kressesamen aus, kochten Marmelade und malten ein Bild zum Thema Erntedank.
Bei der Messe zum Erntedankfest schmückte das Gemälde der Kinder die Rachtiger Kirche. Glaube und Kirche kann auch fröhlich machen, sagte Diakon Hower. "Wir wollen den Kindern Glauben und Gemeinschaft nahebringen." Deshalb organisiert er seit rund zehn Jahren den Kinderbibeltag.
Den Abschluss des Tages bildete ein Kindergottesdienst. Die neunjährige Larissa hat den bereits im vergangenen Jahr besucht. "Ich komme nächstes Jahr zur Kommunion und nutze den Tag als Vorbereitung", sagte sie. Dem achtjährigen Elias gefiel der Kinderbibeltag sehr gut, weil er "so viele verschiedene Sachen" machen konnte.
Die Organisatoren wurden am Kinderbibeltag unterstützt von 24 ehrenamtlichen Helfern, die essen kochten oder bei den Gruppen mitarbeiteten. "Ohne deren Hilfe geht es nicht", sagten Hower und Bauer-Stutz.

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