Genuss von früh bis spät

Das Convivium Mosel-Hunsrück-Eifel von Slow Food Deutschland hatte wieder zu einem Genuss-Tag eingeladen. 30 Mitglieder des Vereins kamen zum Teil aus Aachen, Bonn, Frankfurt und Luxemburg, um ein weiteres Teilstück der Mosel kennen zu lernen.

Bernkastel-Kues. (red) Auf dem Programm stand unter anderem ein Besuch des Edeka-Marktes in Bernkastel-Kues, wo in der angeschlossenen Kaffeerösterei das Kaffee-Rösten demonstriert wurde. Über den Tag verteilt stärkten sich die Teilnehmer mit regionalen Produkten, die unter anderem von Koch Udo Gündel vom Landhaus Arnoth in Kleinich zubereitet wurden. Während einer Wanderung auf die Graacher Schäferei wurden Weine aus den jeweiligen Lagen probiert. Nach einer Schiffsfahrt nach Brauneberg wurde im Weingut Karp-Schreiber ein römisches Mahl serviert. Die Grundideen von Slow Food Deutschland: gut, sauber und fair. Was wir essen, soll gut schmecken. Es soll nicht die Umwelt, die Kreatur und die eigene Gesundheit schädigen. Und die Produzenten sollen einen gerechten Lohn für ihre Arbeit erhalten. Recht auf Genuss: Bei Slow Food zu sein heißt, Begeisterung und Freude am Genuss zu haben und ihn mit anderen teilen zu wollen.Wissen, was man isst: Dazu gehört das Probieren und sich einzulassen auf Geschmackserlebnisse. Essen und trinken, was man retten will: Dazu werden Passagiere wie Ostheimer Leberkäs, Nieheimer Käse, Alblinse, Ahle Wurscht oder auch der Frühburgunder in die Arche von Slow Food aufgenommen.Die nächste Veranstaltung des Conviviums Mosel-Hunsrück-Eifel findet am 19. Juli statt. Infos: 0171/3843601 oder im Internet unter www.slowfood.de.