Gescherzt, gelacht und handfest gearbeitet

Gescherzt, gelacht und handfest gearbeitet

Das war ein Fest! In Enkirch wurde der "Wanderweg der Lieder" eröffnet, den die Oberdorfgemeinschaft Rotte 10 und 11 mit tatkräftiger Hilfe vieler Bürger in nur wenigen Tagen angelegt hat.

Enkirch. (GKB) "Die ganze Woche herrschte Euphorie in Enkirch", schwärmt Dieter Bautz im Gespräch mit dem TV. "Es wurde gescherzt, gelacht, gefeiert und handfest gearbeitet". Am Oberdorfplatz "Uff Schaart", dem Ausgangspunkt des neuen Wanderweges, hat Frank Schütz einen frohen Wandersmann und Noten auf eine Hauswand gemalt. Viele hundert Hände haben in zwei Schichten jeden Tag kräftig gearbeitet und das malerische Weindorf um eine weitere Attraktion bereichert: An zwölf Gesang-Stationen können die Wanderer verweilen und altbekannte Volkslieder singen, Noten und Texte finden sich auf wetterfesten Tafeln.

An der 4,5 Kilometer langen Strecke gab es viel zu tun, so wurden beispielsweise Wege vom Wildwuchs befreit, neue Geländer für mehr Sicherheit installiert und am Festplatz des Musikvereins ein Garten mit Gewürzen von Arnika bis Zitronenmelisse angelegt. Am Wegesrand setzte die Gemeinschaft Nuss, Kirsch- und Apfelbäume, Weinbergspfirsiche und Maronen. "Da können sich die Wanderer künftig bedienen und müssen nichts mehr klauen", merkt Uli Spier verschmitzt an.

Viel Lob und anerkennende Worte gab es für den Initiator der Aktion, Bernd Pfaul, der von Ehefrau Gabi kräftig unterstützt wurde. "Man ist geschlaucht, aber es hat jedem viel Spaß gemacht", zieht Pfaul Bilanz.

So wurde die Erstbegehung des Weges zu einem fröhlichen Fest mit mehr als 100 Wanderfreudigen, darunter auch viele Auswärtige. Begleitet von Gottfried Fritsch am Akkordeon und Peter Mausberg mit der Gitarre stimmten alle begeistert die Lieder an. Es wurde geschunkelt und getanzt, es gab Wein und Speckkuchen, und als die "Nationalhymne" der Moselaner "Im weiten deutschen Lande" angestimmt wurde, konnte die Stimmung hoch über Enkirch gar nicht besser sein.