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Geständnis beendet Prozess um Vergewaltigung

Trier/Wittlich. Viel früher als erwartet ist der Prozess um die Vergewaltigung einer Frau in Wittlich zu Ende gegangen. Der Angeklagte legte überraschend ein Geständnis ab und gab die Tat zu.

Trier/Wittlich. Offensichtlich hat sich ein wegen Vergewaltigung und Körperverletzung Angeklagter die Worte von Armin Hardt, vorsitzender Richter am Landgericht Trier, zu Herzen genommen. Hardt hatte am ersten von vier geplanten Prozesstagen den aus dem Raum Wittlich stammenden Mann darauf hingewiesen, dass sich ein frühes Geständnis positiv auf das Strafmaß auswirkt. Am zweiten Prozesstag hat der Angeklagte die Vergewaltigung nun zugegeben. 30 Monate Haft lautet das Urteil für den Mann, der früher bereits wegen eines Sexualdelikts eingesessen hat. Der 33-Jährige räumte ein, eine Frau Anfang August 2012 zum Geschlechtsverkehr gezwungen zu haben (der TV berichtete).
Mit dem Strafmaß folgt das Landgericht dem Vorschlag von Verteidiger Otmar Schaffarczyk. Die Staatsanwaltschaft hatte 33 Monate Haft für den Mann gefordert, der seit August in Untersuchungshaft gesessen hat. Keine Rolle spielte beim Urteil die ebenfalls im Raum stehende Körperverletzung. Dieser Vorwurf habe sich nach Auskunft von Gerichtssprecherin Ines Ritter im Verlauf der Verhandlung nicht bestätigen lassen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. har