Gesundes Land der Eifel heimst den Preis ein

Gesundes Land der Eifel heimst den Preis ein

Durch die Zusammenarbeit der Kurorte Daun, Manderscheid und Bad Bertrich wird die Region gemeinsam vermarktet. Der Hotel- und Gaststättenverband hat die Kooperation mit dem Touristikpreis 2017 gewürdigt.

Daun/Bernkastel-Kues (cst) Gesundland Vulkaneifel ist der Preisträger des Touristikpreises 2017 des Kreisverbandes Bernkastel-Wittlich des deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga). Daniela Schmitt vom Rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft und Verkehr hat den Preis bei der 24. Frühjahrsschifffahrt des Dehoga Kreisverbandes übergeben.
Von Gesundland Vulkaneifel haben Werner Klöckner, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daun, Rainer Schmitz, Geschäftsführer und Bärbel Kreuter-Engelhard, Aufsichtsratsvorsitzende bei Gesundland Vulkaneifel die Ehrung entgegengenommen. "Der Preis geht an eine zielstrebige und innovative Kooperation", sagt Schmitt bei ihrer Laudatio. Bei den Mitwirkenden des "herausragenden Projekts" verspüre man tatkräftiges Engagement mit einem Erfolgsrezept, mit dem die Zusammenarbeit gut umgesetzt werden könne, sagt sie.
Es sei den Protagonisten nie um etwas Eigenes gegangen, sondern alle Beteiligten hätten sich zusammengetan, um ihre Kräfte zu bündeln. "Das Projekt ist beispielhaft für Qualität im Tourismus", sagt Schmitt.
Der Preis ist anlässlich der 24. Auflage der Frühjahrsschifffahrt des Dehoga Kreisverbandes überreicht worden. Der Kreisvorsitzende Manfred Schmitz sieht gute Erfolgsaussichten für die heimischen Tourismusbetriebe in diesem Jahr.
"Unsere Region liegt im Trend", hat er beobachtet. Der schönste Wanderweg Deutschlands, Radfahren, Wellness, Wein, Kulinarik und Kultur seien die Angebote, "genau das, was von den Gästen gefragt wird", sagt er.
Jörg Lautwein, Leiter der Touristinformation Bernkastel-Kues, bestätigt die positiven Aussagen von Schmitz. "Die Buchungssituation ist schon sehr gut, obwohl immer kurzfristiger gebucht wird", sagt er. Ob sich der nahe Nationalpark Hunsrück-Hochwald an der Mosel auswirke, könne er nicht messen, sei aber ein Vorteil. Darauf setzt Lautweins Thalfanger Kollege Daniel Thiel. "Durch den Nationalpark seien die Aussichten für seine Region sehr gut. "Der Nationalpark ist eine Chance und ein Mehrwert für die Region als Reisedestination", sagt er. Die Anzahl der Tagesgäste nehme wegen des Nationalparks bereits zu, weil die Gäste neugierig seien. Langfristig verspricht er sich weitere Zuwächse.
Thiel: "Die Gäste können bei uns mehrere Tage Natur und Kultur genießen."

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