Gleiche Konsequenzen für alle
Zur Baustelle an der B 53 in Bernkastel-Andel meint dieser Leser:
Nachdem an der Baustelle B 53 Andel-Bernkastel wochenlang nicht gearbeitet wurde, mit der Folge anschließender Vollsperrung und den dadurch entstandenen Problemen (nicht nur) für die Andeler Bürger, kommen jetzt endlich die Tatsachen, die zusätzlich Geld kosten, ans Licht. Mittlerweile ist zu den schon bekannten Problemen auch noch der Hang abgerutscht und die Stützmauer gebrochen. Bei einer ordnungsgemäßen seriösen Planung hätten die Verantwortlichen des Landesbetriebs Mobilität dies voraussehen müssen. Auch diese Verfehlung kostet uns Steuerzahler zusätzliches Geld. Der Gipfel ist, dass auch im nächsten Jahr wieder wegen Bauarbeiten an dieser Stelle eine Vollsperrung droht. Nochmals mehr Kosten.
Das muss Folgen haben. Wenn beispielsweise ein Verantwortlicher eines Unternehmens sich Fehler und Oberflächlichkeiten leistet, die dem Unternehmen schaden und Geld kosten, wird er gefeuert. Man kann sich ihn einfach nicht mehr leisten. Auch bei einer Behörde darf man sich so etwas nicht mehr leisten; diese Zeiten sind in Anbetracht steigender allgemeiner Kosten und Steuern endgültig vorbei. Die Konsequenz muss deshalb lauten: Gleiches Recht, gleiche Pflichten, gleiche Konsequenzen, wie in der freien Wirtschaft so bei der Behörde. Das heißt: Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Verantwortlichen und Amtsenthebung, damit der Schlendrian ein Ende hat.
Selbstherrlichkeiten, Vertuschen und eine Einstellung nach dem Motto: "Was kostet die Welt (Straße), die Steuergelder sprudeln, der Bürger bezahlt", können nicht mehr länger akzeptiert werden.
Hans-Joachim Selzer
Bernkastel-Kues
Baustelle in Andel