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Goldene Ehrennadel der VG Traben-Trarbach für Professor Erwin Schaaf

Auszeichnung : Professor Erwin Schaaf erhält Goldene Ehrennadel der VG

 Professor Dr. Erwin Schaaf hat die „hohe Auszeichnung“ der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach für sein unermüdliches ehrenamtliches Wirken um die Erstellung und Verfassung von Büchern und Chroniken erhalten.

Im Rahmen der Vorstellung seines neuen Buches „Die Verbandsgemeinde Traben-Trarbach - Geschichte und Gegenwart einer Kulturlandschaft an der Mosel“ (siehe Info) erläuterte Bürgermeister Heintel, Schaaf habe in den vergangenen Jahrzehnten viele Aufsätze und historische Publikationen verfasst. Er habe dabei über den Tellerrand der Verbandsgemeinde geblickt und zahlreiche Publikationen im Kreisjahrbuch verfasst, in dessen Redaktionsausschuss er viele Jahre mitwirkte. Auch in den Büchern „Neubeginn aus dem Chaos. Die Geschichte des heutigen Kreises Bernkastel-Wittlich in den Nachkriegsjahren 1945-1950“ aus dem Jahr 1985 sowie „Zeitenwende – Das 20. Jahrhundert im Landkreis Bernkastel-Wittlich“ im Jahr 2000 hat er sich als Bearbeiter verewigt.

Professor Schaaf wurde 1933 in Tawern (Kreis-Trier-Saarburg) geboren. Seine berufliche Laufbahn begann 1954 als Dorfschullehrer in Kinderbeuern-Hetzhof, wo er bis 1960 arbeitete. Sein Studium in Geschichte, Politik und Philosophie schloss er 1965 mit der Promotion ab. Nach Lehrtätigkeiten an der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule in Koblenz und der Universität Freiburg kehrte er an die spätere Universität Koblenz zurück, wo er 2000 emeritiert wurde.

Für die ehemalige Verbandsgemeinde Kröv-Bausendorf und einige ihrer Ortsgemeinden hat Schaaf ehrenamtlich Bücher und Chroniken mitgestaltet und verfasst (siehe Extra). Professor Schaaf recherchiert seit Jahrzehnten ehrenamtlich  und widmet sich mit hohem Engagement der Dokumentation und Vermittlung von Geschichte der Dörfer und der Region. Dafür hat er bereits 2001 die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz und 2003 die  Ehrenbürgerschaft von Kinderbeuern-Hetzhof verliehen bekommen.

Außerdem stand und steht er jeder Frau und jedem Mann jederzeit zu Fragestellungen historischer Art mit seinem Hintergrundwissen zur Verfügung. „Hierfür gebühren ihm unser Dank und unsere Anerkennung,“, so Bürgermeister Heintel.