Gott spielt mit

TRABEN-TRARBACH. (mak) 270 Messdiener aus dem neuen Dekanat Wittlich trafen sich zum ersten Messdienertag, der mit einem Gottesdienst begann und mit jeder Menge Spiele und Workshops weiterging.

Zum ersten Messdienertag des neu entstandenen Dekanats Wittlich hatte die Fachkonferenz Jugend alle Messdiener des Dekanats nach Traben-Trarbach eingeladen. 270 Teilnehmer aus Pfarreien und Orten kamen und zeigten sich begeistert von den Angeboten. Im Jugendgottesdienst, den Pastoralreferent Armin Surkus-Anzenhofer mit Bombogener Ministranten gestaltete, fragten sich die Teilnehmer, welche Rolle Gott in ihrem eigenen Leben spiele. Die Leitung des Gottesdienstes übernahm Dechant Rudolf Halffmann, die musikalische Gestaltung der Jugendchor von St. Martin aus Dreis. Danach beteiligten sich die Ministranten mit Freude an Workshops wie "Stofftaschen bemalen", "Musikinstrumente bauen" oder den Sportangeboten. Der Auftritt von Björn Küppers Marionettenbühne aus Cochem wurde beklatscht und gelobt. "Die Welt zu Gast bei Freunden" hieß es auch beim Messdienertag. Schließlich ist eines der beliebtesten Spiele immer noch das Fußballspiel. So wurde ein großes Turnier veranstaltet, bei dem in zwei Altersklassen gekickt wurde. "Alle Messdiener von acht bis 20 Jahren waren voll dabei", freute sich die Wittlicher Gemeindereferentin Heike Feldges. Sie war begeistert von der "scharfen" Stimmung und der regen Teilnahme. Auch aus Maria Grünewald war eine Gruppe angereist. Pastoralreferent Manfred Walter wurde von zehn Teilnehmern und zwei weiteren Betreuern begleitet: "Es ist uns wichtig, dabei zu sein und damit zu zeigen, dass auch behinderte Menschen dazu gehören." Jutta Schmitz, Gemeindereferentin von Wittlich-Land, betonte, wie wichtig es für die Messdiener sei, zu sehen, wie viele Freunde und Bekannte diese Aktivität mit ihnen teilten. Zu selten scheint über solche Themen gesprochen zu werden. "In diesem Rahmen der Verständigung könnte dieser Messdienertag als ein Weltjugendtag oder Katholikentag im Kleinen bezeichnet werden", wie es der Pastoralreferent und Hauptverantwortliche Armin Surkus-Anzenhofer beschrieb.

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