Gräber werden wieder eingegrenzt
Morbach · Auf dem Morbacher Friedhof sind künftig wieder Eingrenzungen für Wahl- und Reihengräber vorgeschrieben. Die Zwischenräume werden mit Splitt aufgefüllt.
Morbach. Auf dem Morbacher Friedhof werden Gräber künftig wieder eingefasst. Das hat der Morbacher Ortsbeirat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Künftig anzulegende Grabfelder werden nur noch ohne Trittplatten ausgewiesen. Die Grabzwischenräume werden mit Edelsplitt verfüllt.
Dieser Gestaltungsvorschlag soll einheitlich für alle Reihen- und Wahlgräber auf dem Friedhof in Morbach gelten. Bestehende Grabfelder haben Bestandsschutz.
In den vergangenen Jahren wurden die Gräber ebenerdig eingerichtet und mit Trittplatten gegeneinander abgegrenzt. Jedoch würden wiederholt Bürger nach Einfassungen fragen, sagt der Morbacher Ortsvorsteher Georg Schuh.Leichtere Pflege
Auf einem Grabfeld, das für Wahlgräber vorgesehen ist, seien von vier Gräbern bereits zwei mit Einfassung umgesetzt worden, heißt es in der Sitzungsvorlage. Ein weiterer Verantwortlicher für eine Grabstelle habe ebenfalls nach der Möglichkeit der Einfassung gefragt.
Gräber mit Einfassungen erlauben eine leichtere Grabpflege, sagt der Morbacher Bürgermeister Andreas Hackethal. Zudem seien die Trittplatten wegen der Verkehrssicherungspflicht bedenklich. "Das Althergebrachte kehrt zurück", sagt Ratsmitglied Günter Schuh. Gräber würden so schön eingrenzt und sähen sauber aus.
Hackethal sagt, die neue Komplettsatzung für den Morbacher Friedhof sei schon "angepackt". 2016 soll diese umgesetzt werden. cst