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Gremium in Traben-Trarbach Moseltherme öffnen, Digitalpakt voranbringen

Traben-Trarbach : Moseltherme öffnen, Digitalpakt voranbringen

(hpl)  Nach der Schließung des Freibads in Traben-Trarbach am Wochenende soll die Moseltherme am 12. Oktober voraussichtlich wieder geöffnet werden.

Das hat der Haupt- und Finanzausschuss der Verbandsgemeinde in seiner jüngsten Sitzung besprochen. Die Übergangszeit soll demnach dazu genutzt werden, um Reparaturen in dem Hallenbad zu erledigen.  Das Bad verfügt über ein Thermenbecken mit 140 Quadratmetern Schwimmfläche und 32 Grad Celsius Wassertemperatur und ein Mehrzweckbecken mit 210 Quadratmetern Fläche und 28 Grad Wassertemperatur. Die Besucherzahl soll dabei an die Corona-Vorgaben angepasst werden. Das bedeutet konkret: maximal 170 Besucher. Zudem muss ein Wegesystem ausgewiesen werden, um Begegnungsverkehr zu vermeiden. Neben der Einhaltung der Hygiene-Vorschriften soll auch die Körpertemperatur jedes Besuchers gemessen werden, um Hinweise zu erhalten, ob er möglicherweise mit Covid-19 infiziert ist.

Die in der gesamten Region beliebte Saunalandschaft wird vorerst geschlossen bleiben müssen. Grundsätzlich seien unter Corona-Bedingungen nur die Saunen mit einer hohen Temperatur erlaubt. Dampfsaunen und Bio-Saunen müssten ohnehin gesperrt bleiben. Auch Aufgüsse seien nicht erlaubt. Lege man die Mindestabstände zu Grunde, dürften sich maximal nur acht Personen in der Sauna aufhalten.  Deshalb soll die Sauna geschlossen bleiben.

Was die Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik betrifft, seien im Rahmen des Digitalpakets 2020 des Landes die ersten Förderanträge gestellt worden. Bis auf die Grundschule in Kinderbeuern seien alle Schulen der Verbandsgemeinde vernetzt worden. Nun sollen Notebooks und Laptops für die Schüler in Höhe von 25 000 Euro  angeschafft werden.

Eine weitere Aufgabe, die die Verbandsgemeinde beschäftigen wird, sei die Erfüllung des Online-Zugangsgesetzes. Demnach sollen bis Ende 2022 viele Verwaltungsvorgänge der Bürger online zu erledigen sein. Ziel sei es, eine bürgerfreundliche Verwaltung zu ermöglichen.