Große Suchaktion rund um Mehren

Rund 100 Kräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst haben am Mittwoch mit Hubschrauber und Rettungshunden rund um Mehren nach einer 30-jährigen Frau gesucht. Die Suche konnte abgebrochen werden, nachdem sich die Frau gemeldet hatte.

Mehren. (MFl) Mit großem Aufwand wurde am Mittwoch rund um Mehren nach einer 30 Jahre alten Frau aus dem Raum Kusel gesucht. Die Frau hatte sich nach einem Familienstreit am Dienstag in ihr Auto gesetzt, ohne einen Zielort zu nennen. Als am Mittwoch ihr Auto auf dem Autobahnparkplatz Schalkenmehren gefunden worden war, wurde eine Suchaktion nach der 30-Jährigen gestartet. Vom Rastplatz Mehren aus wurde die Suche, an der Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr beteiligt waren, koordiniert.

Zunächst wurde das Gelände mit einem Polizeihubschrauber abgeflogen. Danach bildeten Feuerwehrleute aus Mehren, Schalkenmehren, Brockscheid, Udler, Steiningen, Ellscheid und Demerath gemeinsam mit Rettungssanitätern der schnellen Einsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Vulkaneifel Suchtrupps. Diese wurden später durch Rettungshunde der Hundestaffel Eifel-Mosel aus Wittlich ergänzt. Zusätzlich wurden ein Personenspürhund aus Landau und drei weitere Hundestaffeln alarmiert. Rund 100 Einsatzkräfte waren beteiligt. Der Aufwand war allerdings umsonst, denn die Frau war längst bei ihrem Lebensgefährten im Saarland. Das Auto hatte sie stehengelassen, weil der Tank leer war, und war per Anhalter ins Saarland gefahren.