Großes Interesse an der Presbyterwahl

Großes Interesse an der Presbyterwahl

TRABEN-TRARBACH-WOLF. (dju) Über großes Interesse an den Presbyterwahlen konnten sich die evangelischen Kirchengemeinden Traben-Trarbach und Wolf freuen. In Wolf lag die Wahlbeteiligung bei fast 41 Prozent, in Traben bei über 20 Prozent.

Das ist eine im Vergleich zu anderen Kirchengemeinden sehr hohe Wahlbeteiligung bei einer Kirchenwahl. Gewählt wurden in Traben-Trarbach 13 neue Presbyter, in Wolf waren es sechs Presbyter. Die Neuwahl dieser Gremien war notwendig geworden, nachdem Traben-Trarbach und Wolf seit Jahresbeginn wieder selbstständige Kirchengemeinden sind. "Die hohe Wahlbeteiligung ist echt toll", freute sich Pfarrer Jörg-Walter Henrich (Traben-Trarbach). Damit habe sich die Arbeit im Vorfeld gelohnt. Viele Wähler machten ihr Kreuz bereits zu Hause

In seiner Gemeinde wurden alle Gemeindeglieder angeschrieben und erhielten Informationsmaterial zu den Wahlen. Besonders hoch war auch das Interesse an der Briefwahl. Knapp die Hälfte der Wähler machte ihr Kreuz bereits zu Hause. "Die hohe Wahlbeteiligung, aber auch die vielen Kandidaten, zeigen, dass das Interesse an der evangelischen Kirchengemeinde in Wolf groß ist", betonte auch Pfarrer Ingo Seebach (Wolf). Auch hier wurden vor den Presbyterwahlen Flyer verteilt und zu Gemeindeversammlungen eingeladen, um für die Neuwahlen zu werben. In Wolf gehören dem neuen Presbyterium zukünftig Sabina Cullmann, Nina Emmerich, Irmtrud Emmerich, Hartmut Glitzenhirn, Friedhelm Göhl und Maria Erbes an. Für die sechs Sitze hatten sich zwölf Kandidaten beworben. In Traben-Trarbach wurden im Bezirk Traben Sigrid Mohr, Marion Niederberg, Willi Bornemann, Ulrich Losemann, Bernd Schneberger und Dieter Gerecke gewählt. Im Bezirk Trarbach sind es Heide Pönighaus, Hildegard Kullmann, Paul-Walter Caspari und Christa Heuser. Als Mitarbeiterpresbyter wurde Kantor Jürgen Rehberg gewählt. In Trarbach und bei den Mitarbeiterpresbytern gab es jeweils so viele Kandidaten wie Sitze, so dass hier keine eigene Wahl stattfand, sondern die Bewerber galten damit als gewählt. In Traben bewarben sich sieben Kandidaten für die sechs Sitze.