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Großprojekt „Mehrgenerationenzentrum“ der Stadt Wittlich wird umgesetzt

AUS DEM ARCHIV: Juni 2020 : Zehn-Millionen-Projekt in Wittlich wird weiter geplant

Die Stadt Wittlich will das Großprojekt „Mehrgenerationenzentrum“ trotz der Corona-Pandemie nicht verschieben.

Es gibt kaum eine Branche, bei der die Corona-Pandemie nicht für Einbußen, Absagen oder Verzögerungen gesorgt hat. Ein Beispiel für ein geplantes Großprojekt, bei dem eine Änderung der Planung nicht auszuschließen ist, ist die Bit-Galerie in Bitburg (der TV berichtete). Doch auch in Wittlich waren für das Jahr 2020 einige Großprojekte geplant. Eines davon ist das Mehrgenerationenzentrum, das eine Kita, ein Mehrgenerationenhaus und ein Haus der Jugend unter ein Dach bringen soll. Das Projekt soll rund zehn Millionen Euro kosten. Der Stadtrat hat sich in seiner Sitzung im Dezember positiv dafür  ausgesprochen.

Anfang des Jahres wurde der Bau eines Mehrgenerationenzentrums in der Wittlicher Oberstadt von Bürgermeister Joachim Rodenkirch mit hoher Priorität für den Haushalt 2020 bewertet. Doch ist derzeit eine Umsetzung überhaupt vorstellbar. Und wie wird es mit dem Großprojekt der Stadt weitergehen?

„Die Baugenehmigung liegt vor. Aktuell werden die Ausschreibungstexte vorbereitet und, sobald die Zuschussbewilligung vorliegt, EU-weit veröffentlicht“, erklärt Rainer Stöckicht, Pressesprecher der Stadt Wittlich. Da viele Projekte und Bereiche unter der Corona-Krise leiden, ist die Frage, ob ein Großporjekt für zehn Millionen Euro umgesetzt werden kann. Stöckicht: „Die Planung wird, wie in der Stadtratssitzung vorgestellt, umgesetzt.“

Derzeit sei der Baubeginn für das Frühjahr 2021 geplant, sagt Stöckicht. Das hänge jedoch mit dem Posteingang des Förderbescheids zusammen.