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Grüner kandidiert in Thalfang für Bürgermeisterposten

ARCHIV: März 2020 : Grüner kandidiert in Thalfang

Christian Synwoldt aus Malborn bewirbt sich um das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde.

Ein weiterer Bewerber im Rennen um den Bürgermeisterposten der Verbandsgemeinde Thalfang am 10. Mai: Nach der Bekanntgabe der Kandidaturen von Burkhard Graul (SPD), Vera Höfner (CDU) und Karsten Hagenburger (Thalfanger Freie Liste) nominieren nun auch die Grünen einen Kandidaten. Die Sprecher des Kreisverbands Bündnis 90/Die Grünen Bernkastel-Wittlich, Sven Dücker und Jutta Blatzheim-Roegler, teilen mit: „Wir freuen uns sehr, dass Christian Synwoldt auf der Wahlversammlung am 10. März 2020 von den wahlberechtigten Mitgliedern des grünen Kreisverbands einstimmig als Kandidat gewählt wurde. Damit können wir den Bürgerinnen und Bürgern der Verbandsgemeinde Thalfang einen sowohl kommunalpolitisch wie auch im Bereich Klimaschutz und Erneuerbare Energien sehr versierten Bürgermeister-Kandidaten zur Wahl stellen.“

Christian Synwoldt (58) ist Elektro-Ingenieur und seit mehr als zehn Jahren im Bereich Erneuerbare Energien tätig. Sein Ingenieurbüro bietet Fachvorträge, Seminare und Schulungen dazu an. Zusammen mit seiner Frau lebt er seit elf Jahren in Malborn. Christian Synwoldt ist seit 2014 im Verbandsgemeinderat und in verschiedenen Ausschüssen (Haupt- und Finanzen, Werke, Bau und Liegenschaften), sowie für den Landkreis im Zweckverband Wintersport aktiv tätig. Seit 2019 ist er als Kassierer Mitglied des Kreisvorstands Bernkastel-Wittlich von Bündnis 90 / Die Grünen.

„Ich möchte Politik für ein gutes Leben der heutigen und nachkommenden Generationen machen“, sagt Christian Synwoldt. „Für unsere Kinder sind die Jahre 2030 und 2050 keine ferne Zukunft, sondern die sogenannten ,besten Jahre’. Und unsere Enkel werden selbst das Jahr 2100 erleben können. Gestalten wir unsere Zukunft jetzt enkeltauglich!“

Klimaschutz und der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen seien daher als Generationenaufgabe die zentralen Themen. Die Verbandsgemeinde müsse Vorreiterin und Vorbild in Sachen Klimaschutz werden, fordert Synwoldt. Klimaschutz und wirtschaftliches Handeln seien kein Widerspruch, Ökologie und Ökonomie seien im Einklang zu denken. Nachhaltigkeit hilft sparen. Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald zeige beispielhaft, wie sich Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung im Tourismus gegenseitig befruchten. Synwoldt: „Die vorhandenen Angebote sind weiter auszubauen“.

Immer deutlicher würden die Klimawandelfolgen zutage treten, erklärt Synwoldt. Ausbleibende Winter, mehr heiße Sommer, längere Trockenperioden und gleichzeitig Starkregenereignisse würden die Kommunen vor neue Herausforderungen stellen.

 Dazu Christian Synwoldt: „Wir müssen die Dörfer fit machen! Nur wenn dies gelingt, kann die kommunale Daseinsvorsorge halten, was sie verspricht: Schulen, Kitas, Feuerwehren und andere wichtige Infrastrukturen dauerhaft erhalten. Auch die Entwicklung eines bedarfsorientierten öffentlichen Nahverkehrs liegt mir am Herzen.“