Grüner Rasen am "Leienhaus"

Die Gemeinde Neumagen-Dhron plant eine Investition von voraussichtlich 170 000 Euro. Auf Antrag der Sportvereine Neumagen und Dhron soll der Sportplatz "Am Leienhaus" in einen Rasenplatz umgewandelt werden.

Neumagen-Dhron. (urs) Die Sportanlage "Am Leienhaus", die einzige in Neumagen-Dhron, die den Anforderungen von Fußballern gerecht wird, soll auf den neuesten Stand gebracht werden. Der Gemeinderat hat beschlossen, den Hartplatz (roter Sand) in einen Natur-Rasenplatz umzuwandeln. Die Kosten dafür werden sich voraussichtlich auf 170 000 Euro belaufen, zu denen allerdings Zuschüsse zu erwarten sind. Nach der Ratsentscheidung können die Anträge dafür auf den Weg gebracht werden. Entscheidend für den Beginn der Arbeiten wird die Bewilligung von Mitteln aus dem Goldenen Plan sein. Laut Ortsbürgermeister Willi Herres könnten aus diesem Topf 60 000 Euro fließen. Abgesehen davon wird auch der Kreis voraussichtlich einen Teil zu den Kosten beisteuern. Außerdem wollen sich die örtlichen Sportvereine, die den Umbau beantragt hatten, an dem Vorhaben beteiligen. Die Gemeinde selbst geht derzeit davon aus, letztlich mit rund 50 000 Euro in der Pflicht zu sein. Laut Herres ist der Hartplatz auf halben Weg zwischen den Ortsteilen Dhron und Papiermühle sehr gefragt. In erster Linie wird er von den Aktiven der Spielgemeinschaft Neumagen-Dhron/Heidenburg/Trittenheim mit ihren zwei Mannschaften und diversen Jugendmannschaften genutzt. Den Investitionskosten zugute kommen dürfte, dass rund um das komplett umzäunte Areal wohl kaum etwas zu ändern sein wird. Sofern die beantragte Förderung rasch bewilligt wird, könnte nach Einschätzung des Gemeindechefs bereits im kommenden Jahr mit den Arbeiten begonnen werden.Ein anderes Projekt der Gemeinde ist inzwischen in trockenen Tüchern. Laut Herres ist die Auftragsvergabe für die Erschließung des Neubaugebietes "Bungert" erfolgt. Interessenten für eine der 15 Baustellen im Zentrum des Ortsteils Neumagen können sich daher darauf einstellen, demnächst zu Taten schreiten zu können.Endgültig abgesegnet ist zudem das Anlegen von Rasengräbern in Neumagen und Dhron. Die entsprechenden Flächen sollen in Kürze zur Verfügung stehen. Im Ortsteil Papiermühle sind solche Felder laut Herres aufgrund topografischer Gegebenheiten sowie der Friedhofs-Größe nicht realisierbar.