Grünes Licht für Hallenumbau

In Longkamp zeichnet sich nach Jahren ein Ende des Gerangels um Schäden an der Bernkasteler Straße ab. Außerdem sind demnächst die Bürger gefragt, ob es für das Baugebiet Altheck neue Straßennamen geben sollte.

Longkamp. Im Longkamper Baugebiet Altheck werden möglicherweise die Hausnummern neu geordnet. "Da ist eine gewisse Unordnung drin", spricht Ortsbürgermeister Franz-Josef Klingels von einer fehlenden Logik in der Nummernreihenfolge. Im Notfall könnte das dazu führen, dass Rettungsdienste eventuell Probleme hätten bei der Suche nach einer bestimmten Hausnummer. Optimal wäre es daher seiner Einschätzung nach, für die abzweigenden fünf Stichstraßen neue Straßennamen zu vergeben.

Vor einer entsprechenden Entscheidung des Gemeinderates sollen jedoch die Betroffenen zu Wort kommen. Klingels fasst daher für Ende Januar ins Auge, die Anlieger im Rahmen einer Bürgerversammlung zu informieren. "Das soll nicht über die Köpfe der Bürger hinweg entschieden werden", betont er. Immerhin seien schätzungsweise 60 bis 80 Häuser betroffen, was in etwa ein Viertel des gesamten Ortes ausmache.

Von Rechtsanwälten erarbeitete Kompromisse



Eine Änderung steht zudem den Anliegern der Bernkasteler Straße ins Haus. Nach der Erneuerung der Fahrbahn vor etwa sechs Jahren hatte es laut Klingels von Anfang an Beanstandungen gegeben. Auf Basis eines von Rechtsanwälten erarbeiteten Kompromissvorschlages sollen die Schäden an den Gehwegen nun behoben werden. "Bis April soll das abgeschlossen sein", begrüßt der Gemeindechef die sich abzeichnende Regulierung. Momentan gehe es nur noch um die Frage, welche Seite in welchem Umfang die Anwaltskosten übernehme.

Erfreulich für die Gemeinde ist zudem, dass der Kreis dem geplanten Umbau der Gemeindehalle positiv gegenüber steht. Eine entsprechende Empfehlung für das rund 500 000 Euro teure Vorhaben ist laut Klingels bereits weiter geleitet an die Trierer Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion.

Markierte Straßenkreuzungen wie im Nachbarort Gonzerath wird es in Longkamp in absehbarer Zeit allerdings nicht geben. Auf Empfehlung von Ordnungsamt und Polizei sieht die Gemeinde von einer zusätzlichen Markierung entlang vorfahrtsberechtigter Straßen ab.

Zum einen sei ja noch nie etwas passiert im Ort, begründet Klingels die Entscheidung des Rates. Zum anderen habe das Gremium aber auch die dafür zu erwartenden Ausgaben von 3500 bis 4000 Euro im Blick gehabt. "In Anbetracht der Kosten haben wir entschieden, vorerst nichts zu machen."

Mehr von Volksfreund