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Grundschule Osann-Monzel bekommt neuen Anbau noch in diesem Jahr

Erweiterung : Mehr Platz für mehr Schüler – Grundschule in Osann-Monzel erhält Anbau

In der Grundschule Osann-Monzel gibt es zu wenige Klassenräume. Deshalb muss ein Anbau her. Der Baubeginn ist in diesem Jahr. In 2022 soll das Gebäude fertig sein.

Schon mehr als hundert Jahre ist das Schulgebäude in Osann-Monzel alt. Seitdem haben viele Schülergenerationen das Rechnen, Schreiben und Lesen gelernt. Im Inneren des Gebäudes hat sich dabei einiges gewandelt, die äußere Fassade des denkmalgeschützten Hauses dagegen ist geblieben. Im Jahr 2013 wurde die Schule brandschutz- und behindertengerecht umgebaut. Das Dachgeschoss wird zur Betreuung der Kinder genutzt.

Da die Schülerzahlen kontinuierlich steigen, braucht die Schule auf lange Sicht acht Klassenräume. Momentan sind es fünf, in denen die Kinder aus Osann-Monzel und Platten lernen. Im Gebäude selbst gibt es nach dem Dachgeschossausbau keine Möglichkeit mehr, zu erweitern.

Deshalb gibt es jetzt Pläne, hinter der Schule einen eingeschossigen Bau mit Flachdach zu errichten. Da das Gelände hinter der Schule ein tieferes Niveau hat als vorne, wird die Sicht auf die hintere Fassade durch den Neubau kaum eingeschränkt.

In den Anbau kommen drei neue Klassenräume, zwei haben 70 Quadratmeter und einer hat 60 Quadratmeter. Dazu kommt eine Toilettenanlage. Der Alt- und der Neubau werden mit einer Überdachung miteinander verbunden sein. Die Nutzfläche liegt bei etwa 300 Quadratmetern. Der Neubau soll auf der Fläche des jetzigen Schulhofs entstehen. Laut Pressestelle der Verbandsgemeinde Wittlich-Land bleibe trotzdem noch genügend Platz für die Kinder, um sich in ihren Pausen bewegen können: „Nach den Schulbaurichtlinien Rheinland-Pfalz ist auch nach dem Neubau noch genügend Schulhoffläche vorhanden, fünf Quadratmeter sind pro Schüler vorgesehen. Dazu wird im rückwärtigen Bereich entsprechend ergänzt beziehungsweise neu gebaut“, so Carina Alt-Linden vom Fachbereich Zentrale Dienste der Verbandsgemeinde Wittlich-Land.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf knapp 900 000 Euro. Beim Land wurde ein Zuschuss in Höhe von 536 000 Euro beantragt, beim Landkreis ein Zuschuss von 90 000 Euro. An Eigenmitteln bleiben noch etwa 268 000 Euro bei der Verbandsgemeinde.

Noch in diesem Jahr soll mit den Arbeiten begonnen werden. Abgeschlossen sollen sie voraussichtlich im Juli 2022 sein.