Gruseliger Fund im Wald

Wintrich (pap) Das Foto eines Tierschädels, der in der Umgebung des Wintricher Ortsteils Kasholz, einige Meter neben einem Wanderweg, gefunden wurde, ist in dem sozialen Netzwerk Facebook aufgetaucht. Bei den gefundenen Knochen handelt es sich, laut Kreisjagdmeister Hans-Günter Vanck, um den Schädel eines Hundes.

Hans-Günter Vanck sind Funde dieser Art sonst eher nicht bekannt. Seiner Meinung nach könnte der Schädel von einem Tier, eventuell einem Fuchs, verschleppt worden sein. Das würde erklären, warum die restlichen Knochen nicht bei dem Schädel des Tieres liegen. Denn diese wurden in der näheren Umgebung nicht entdeckt. Spaziergänger, die auf Funde solcher Art stoßen, sollten sie nach Auskunft des Kreisjagdmeisters liegen lassen. "Mitnehmen kann man eigentlich nur was einem gehört", sagt Vanck. So dürfen auch Abwurfstangen, also Geweihe von Jagdtieren, nur mit Erlaubnis des Jagdpächters gesammelt werden, denn wer im Wald Geweihe findet und mitnimmt, macht sich rein strafrechtlich gesehen der Wilderei schuldig.
Gefahren gehen von gefundenen Tierschädeln dieser Art nicht aus. "Nach einer langen Lagerzeit, nach der es bei diesem Schädel aussieht, besteht keine Gefahr durch Krankheiten mehr", sagt Vanck. Der Schädel, der so fotografiert wurde, scheint platziert worden zu sein, denn "normalerweise liegen die Knochen von Überresten eingegangener Tiere weit verstreut." Die Platzierung fanden einige Nutzer im Internet "unheimlich", da sie sehr unnatürlich wirkt.