Gut gefunden

Bei der A-Prüfung der Rettungshundestaffel galt es, in einem 15 000 bis 20 000 Quadratmeter großen Waldstück innerhalb von 20 Minuten zwei versteckte Personen zu finden.

Bergweiler. (red) 15 Rettungshundeführer vom Bundesverband Rettungshunde (BRH) aus Rheinland-Pfalz und Hessen kamen mit ihren Flächensuchhunden zur A-Prüfung nach Bergweiler. Ihre Aufgabe war, in einem rund 15 000 bis 20 000 Quadrat meter großen Waldstück innerhalb von 20 Minuten zwei versteckte Personen zu finden. Alle acht Teams der BRH-Rettungshundestaffel Eifel-Mosel erfüllten die ihnen gestellte Suchaufgabe problemlos. Mit elf geprüften Hunden ist die Rettungshundestaffel Eifel-Mosel eine der größten in Rheinland-Pfalz. Routiniert nahmen alle Hundeführer die Lageschilderung der Suchaufgabe entgegen, die BRH-Leistungsrichter Volker Marx stellte. Von einer strategisch günstigen Stelle aus wurden die Hunde unter Beachtung der Windrichtung mit dem Kommando "such und hilf" losgeschickt. Der Hundeführer durfte während der Suche seinen Hund mit Hör- und Sichtzeichen lenken. Schließlich musste der Hund einen Fund deutlich durch Verbellen anzeigen und zwar so lange, bis der Hundeführer bei ihm war. Dabei durfte er die Versteckperson nicht bedrängen oder packen. Die Rettungshunde werden jährlich von einem externen Leistungsrichter überprüft. Nur die mit gültiger Zulassung ausgewiesenen Rettungshunde kommen zum Einsatz. Die A-Prüfung war für die Rettungshundestaffel Eifel-Mosel ein Erfolg. Alle Teams hatten die jährliche Wiederholungsprüfung bestanden, dazu ein Team zum ersten Mal die Hauptprüfung: Martina Gorges-Dany mit Baika (Wiederholungsprüfung) und Fly (Hauptprüfung), Werner Neumann mit Fenja (Wiederholungsprüfung), Tina Caspari mit Baileys (Wiederholungsprüfung), Manuela Thull mit Bilbo (Wiederholungsprüfung), Antje Weich mit Marle (Wiederholungsprüfung), Peter Schumann mit Duke (Wiederholungsprüfung), Markus Schumann mit Paul (Wiederholungsprüfung), Carl Münzel mit Vitus (Wiederholungsprüfung).