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Gute Chancen für Einrichtung eines Jugendparlaments

Gute Chancen für Einrichtung eines Jugendparlaments

Ob sich in der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach ein Jugendparlament konstituiert, steht immer noch nicht fest. Nach der Sommerpause soll bei einer Veranstaltung das Interesse der Jugendlichen abgefragt worden.


Grundsätzlich begrüßen alle Fraktionen des Verbandsgemeinderates den Antrag der SPD und auch die weitere Vorgehensweise. "Wenn man etwas bewirken will, muss man die Jugendlichen bei Beschlüssen einbinden", sagt Renate Braband (SPD). Das Angebot soll sich an junge Leute zwischen 13 und 23 Jahren richten.
In den Dörfern funktioniere die Jugendarbeit bereits ganz gut, heißt es. In der Stadt Traben-Trarbach sehe dies anders aus, weil es unterschiedliche Gruppen gebe. "Es geht darum, junge Leute aus den Dörfern und der Stadt zusammenzubringen", erläutert Anja Bindges (SPD) das Ziel.
Diskutiert wird noch darüber, in welchem Rahmen die Jugendlichen informiert und befragt werden sollen. Eine Spaßveranstaltung mit unbegrenzt freien Getränken ist nicht unbedingt gewollt.
Mit dabei sein soll auf jeden Fall der Kreisjugendpfleger. Um sich ein Bild von der Arbeit machen zu können, soll über die Arbeit anderer Jugendparlamente, zum Beispiel der in Bernkastel-Kues und in Morbach berichtet werden. cb