Gutenthaler verlangen Reparatur der Kreisstraße 100

Gutenthaler verlangen Reparatur der Kreisstraße 100

Die zwei Kilometer lange Trasse der K 100 zwischen Gutenthal und Weiperath muss nach Meinung des Ortsbeirates Gutenthal so schnell wie möglich ausgebessert werden. Das hat das Gremium beim zuständigen Landkreis Bernkastel-Wittlich beantragt.

Gutenthal. (doth) "Die Kreisstraße 100 muss so bald wie möglich instand gesetzt werden", appelliert der Ortsvorsteher von Gutenthal, Lorenz Gemmel, an die Verwaltung des Landkreises Bernkastel-Wittlich. Der Ortsbeirat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen, einen Antrag in die Kurfürstenstraße nach Wittlich zu schicken.

"Durch die maroden Ränder, die sich stellenweise immer mehr auflösen, wird die Straße zusehends schmaler", beklagt Ratsmitglied Werner Thees. Zwischen Gutenthal und Weiperath fahren auch Lastwagen und große landwirtschaftliche Maschinen, die der zwei Kilometer langen Trasse schwer zusetzen. "Die Busse, die Kinder in die Grundschule und den Kindergarten nach Gutenthal bringen, benutzen ebenfalls die K 100. Sie müssten sonst einen weiten Umweg über Morbach fahren", gibt Ortsvorsteher Gemmel zu bedenken.

Guido Lieser vermutet, dass es deshalb mit einem einfachen Reparieren nicht getan ist: "Ein Ausfräsen und dann ein simpler Belag drüber, das hilft nichts." "Zum Glück ist noch nichts passiert", sagt Werner Thees. Aber das sei sicher nur eine Frage der Zeit. "Wenn nichts gemacht wird, werden wir auf der K 100 irgendwann nur noch Schritttempo fahren können", sagt Harald Elsen voraus. Gemmels Kollege aus Weiperath, Wilhelm Feilen, schließt sich der Forderung nach einer Straßensanierung an: "Über diese Trasse läuft der Berufsverkehr von Unternehmen wie der Firma Mettler, die viele Mitarbeiter hat. Ebenso rollen dort deren Lastwagen und die Fahrzeuge der örtlichen Landwirtschaft."

Laut Alfons Kuhnen, Pressesprecher der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, stehen die Chancen auf eine Sanierung der K 100 nicht schlecht: "Der Kreistag hat im letzten Dezember nach Umschichtungen im Haushalt zusätzlich 750 000 Euro für die Instandsetzung von Kreisstraßen nach Winterschäden zur Verfügung gestellt." Bis zur nächsten Kreistagssitzung am 15. April werden Fachleute eine Prioritätenliste der Straßen aufstellen, die am dringlichsten repariert werden müssen. Auf welchem Platz die K 100 nach dem Winter landen wird, ist völlig offen.