Haar in der Suppe

Am Wochenende 18./19. März durfte ich zusammen mit 14 befreundeten Bayern/innen am alljährlichen Weinabfüllen "unserer" Lage bei der Familie Börker teilnehmen. Es war - wie immer - eine Riesengaudi, und man bekommt als Verbraucher natürlich einen ganz anderen Bezug zum Produkt "Wein" und zur Ursprungsregion.

Getrübt wurde das "Event-Wochenende" nur kurzfristig, weil wir Peter Börker nach Studium der diversen Zeitungsartikel erst überreden mussten, uns doch mit seinem "Silver-Starlight" durch die Weinberge und die schönen kleinen Örtchen zu fahren. Dieses unentgeltliche Erlebnis möchte ich nicht missen! Im "schwarzen" Bayern gehen die Uhren anders, sagt man - und es stimmt wohl! Selbstständiges Engagement wird gefördert und nicht blockiert und ein/e Landrat/rätin ruft den "Dienstboten" zur Raison. In Bayern erkennen nämlich noch die meisten Beamten, von wem ihr Salär und ihre spätere Pension bezahlt werden und suchen nicht nach dem Haar in der Suppe. Profilierungsneurosen sollte man fachmännisch behandeln lassen und nicht die Wirtschaft weiter blockieren. Das zarte Pflänzchen "Aufschwung" muss wie die Rebe gepflegt und gehegt werden, oder? Josef Schicktanz, Nürnberg